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Erkältungszeit ist Antibiotika-Zeit

Anlässlich des europäischen Antibiotikatages am 18. November appellieren Experten, Antibiotika bewusst und nur gezielt dann einzusetzen, wenn es sich um eine bakterielle Infektion handelt! Zusätzlich ist es ratsam, Probiotika (Laktobazillen) zur Erhaltung und Wiederherstellung der gesunden Darmflora und bei Frauen auch der gesunden Scheidenflora einzunehmen.

Halsweh? Husten? Harmlose Erkältung oder bakterielle Infektion? 35,1 Prozent in Österreich suchen bei Erkältungssymptomen Hilfe bei ihrem Hausarzt, um wieder rasch fit und gesund zu werden. Was sie in 80 Prozent aller Fälle von Arzt bekommen? Antibiotika!1) Jedoch ist belegt, dass Antibiotika beispielsweise die Darmflora über lange Zeit – Experten sprechen von mehreren Monaten – maßgeblich verändern, mit noch unabsehbaren Konsequenzen.2) In diesem Sinne ist es umso wichtiger, Antibiotika sehr bewusst und gezielt nur dann einzusetzen, wenn die Art und Schwere einer Infektion dies tatsächlich erfordert.
 

Vorsorge für die Darmflora mit Laktobazillen

Zusätzlich sollten Patienten schon während und nach der Antibiotika-Therapie ihre Darmflora mit einem Probiotikum wieder aufbauen. Der Lactobacillus Casei Rhamnosus bildet Milchsäure, um den pH-Wert im Darm zu stabilisieren. Weiters bildet er einen Biofilm, der die Schleimhaut schützt.

Speziell für Frauen: Gute Bakterien für die Scheidenflora

So wie die Darmflora sollte auch die Scheidenflora nach einer Antibiotika-Einnahme mit milchsäurebildenden Bakterien wiederaufgebaut werden. So haben Pilze keine Chance die Scheidenflora zu überwuchern. Laktobazillen sind in der Lage, die Scheidenflora in ihr natürliches Gleichgewicht zu bringen, an der Schleimhaut anzuhaften und sie mit einem Biofilm zu schützen.
 

 

  • Datum 17.11.2014
  • Autor Hennrich.PR