Weltfrauentag: Die Apotheke ist weiblich

Jede zweite Apotheke in Österreich wird von einer Frau geführt und 88 Prozent aller Apothekenangestellten sind Frauen. Apotheken bieten somit nicht nur hochqualifiziere Arbeitsplätze, sondern auch Führungspositionen mit Personalverantwortung.

"Der hohe Anteil an Frauen im Apothekerberuf ist besonders durch die ausgezeichnete Kombinationsmöglichkeit von Beruf und Familie erklärbar, denn die hochqualifizierte Teilzeitarbeit ist bei den Apotheken umgesetzt ", so Mag. pharm. Kornelia Seiwald, Präsidentin der Apothekerkammer Salzburg, anlässlich des Weltfrauentages am 8. März 2015. Apothekerinnen und Apotheker können in den verschiedensten Teilzeitvarianten arbeiten, individuell an die jeweilige Lebenssituation angepasst. 78 Prozent aller Beschäftigten nutzen diese Möglichkeit und bringen so Kind und Karriere zusammen. Auch die Karenzzeit wird in den Apotheken nicht als Hindernis, sondern als praktische "Zusatzausbildung" gesehen. Gerade in dieser Zeit erwerben sich die Jungmütter und auch die Jungväter viele Kompetenzen und Erkenntnisse, die bei der Beratung von Jungfamilien, zu den Themen Kinderkrankheiten oder Kinderimpfungen, sehr wertvoll sind.


Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Ein weiterer wichtiger und familienfreundlicher Punkt ist, dass es in den Apotheken die gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit gibt. "Männer und Frauen werden in den Apotheken gleich entlohnt und darauf legen wir großen Wert. Dies sollte eigentlich auch in allen anderen Branchen längst üblich sein ", so Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich. Da zum Beruf des Apothekers auch die ständige Fortbildung gehört, ermöglicht die Österreichische Apothekerkammer bei zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen eine Kinderbetreuung. Auch der Einsatz von e-learning Modulen wird verstärkt.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau und das zu niedrigen Preisen, wie im Vergleich mit anderen europäischen Ländern deutlich hervorgeht. Trotz der hohen Kaufkraft in Österreich liegen die Arzneimittelpreise unter dem europäischen Durchschnitt. Insgesamt beraten 5.800 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.360 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.