shutterstock_130551338.jpg

zurück

Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie.. 1455

Der Apothekenruf 1455 wurde am 1. Jänner 2011 ins Leben gerufen, ursprünglich um blinden und sehbehinderten Menschen telefonischen Zugang zu Arzneimittelinformationen zu ermöglichen. Mittlerweile befriedigt die telefonische Auskunft zu Apothekendiensten und Arzneimittelinformationen darüber hinaus ein Bedürfnis der Österreicherinnen und Österreicher, das alle Erwartungen übertrifft.

Der Apothekenruf 1455 ist rund um die Uhr, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr erreichbar. Unter der vierstelligen Kurznummer erhält jeder Anrufer Auskunft über die nächstgelegene Apotheke, wenn gewünscht sogar mit Wegbeschreibung oder aber kann sich über Arzneien und ihre Einnahme sowie Nebenwirkungen informieren.

Am Wochenende rufen rund 333 Anrufer pro Tag an, unter der Woche 120 pro Tag. „Der Apothekenruf ist als wichtiger neuer Service von der Bevölkerung rasch akzeptiert worden. Unsere Kunden schätzen es, rasch erfahren zu können, welche Apotheke Dienst hat und wie sie zu erreichen ist“, erläutert Apothekerverbandspräsident Mag. pharm. Dr. Christian Müller-Uri, Initiator des Apothekenrufes. Circa 30 Mitarbeiter sind entsprechend für die Anrufe geschult und geben Auskunft über offene Apotheken. Bei fachlichen Fragen verbinden die Mitarbeiter mit der Pharmazeutischen Abteilung der Apothekerkammer  (8-18h) oder zu bereitschaftsdiensthabenden Apothekern (18-8h).

97 Prozent der Anrufe werden innerhalb der ersten 20 Sekunden angenommen. Meist handelt es sich bei den Anrufen um Fragen zur richtigen Einnahme, Dosierung, Nebenwirkungen oder Impfungen aber auch zur Haltbarkeit von Arzneimitteln oder Fragen über Internet Produkte.

Vor allem ältere Menschen – ein 65-Jähriger Patient nimmt im Durchschnitt fünf verschiedene Medikamente ein – sind oft verunsichert was die Einnahme ihrer Arzneimittel betrifft. Viele Anrufer nutzen auch die Gelegenheit um über ihre gesundheitlichen Sorgen zu sprechen.

Auch für die 318.000 sehbehinderten Menschen in Österreich soll der Apothekenruf eine Hilfestellung bieten.

  • Autor ots-Presseaussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 26.11.2012