Apothekenruf : 70.800 Anrufe im Jahr

Im Jahr 2015 wurden 70.823 Anrufe am Apothekenruf 1455 beantwortet, das sind mehr als jemals zuvor. Nach einer Spitze im Mai wurde der Apothekenruf im Dezember am allerhäufigsten gewählt. Allein in der Vorweihnachtszeit konnten 7.000 Anrufer verzeichnet werden. Der Apothekenruf 1455 zählt zu den wichtigsten Rufnummern im Gesundheitsbereich in Österreich.

Im Jahr 2011 ins Leben gerufen, feiert der Apothekenruf 1455 heuer bereits seinen fünften Geburtstag. Ursprünglich initiiert, um auch sehbehinderten Menschen Zugang zu umfangreichen Arzneimittelinformationen zu ermöglichen, wird er heute von Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen genutzt. Der Apothekenruf 1455 ist bei Kunden genauso gefragt wie bei professionellen Rettungsdiensten, die dringend ein Medikament brauchen. „Rund 90 Prozent der Anrufe beziehen sich auf die Information zum Bereitschaftsdienst, auf Wunsch wird auch eine Wegbeschreibung gegeben“, so Mag. pharm. Dr. Christian Müller-Uri, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer und Mitinitiator des Apothekenrufes.

Bei pharmazeutischen Fragen werden die Anrufer direkt an Pharmazeutinnen und Pharmazeuten in der Österreichischen Apothekerkammer weitergeleitet. Erfolgt der Anruf in der Nacht, so verbindet das Call Center den Kunden direkt in eine diensthabende Apotheke, um den Anrufer kompetent und persönlich beraten zu können.

 

Der Apothekenruf 1455 zählt zu den wichtigsten Rufnummern im Gesundheitsbereich in Österreich, er ist rund um die Uhr, 24 Stunden, 365 Tage lang zum Ortstarif erreichbar.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten knapp 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.360 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.
 

  • Datum 04.02.2016
  • Autor Österreichische Apothekerkammer Presse und Kommunikation | Mag. Gudrun Kreutner & Mag. Carolin Reder

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Gewürze aus der Apotheke

Schon vor Jahrhunderten waren mühe- und gefahrenvolle Handelswege erkundet worden, um aus dem Morgenland Gewürze jeglicher Art zu holen. Diese »Aromen« waren so heiß begehrt, dass Europas Seefahrernationen im Fernen Osten untereinander Kriege austrugen, um damit die Herrschaft über den Gewürzanbau vor Ort und den Gewürzhandel zu erringen.

hier weiterlesen


Hohes Risiko im Winter für Verbrennungsunfälle bei Kindern

Die kalten Wintermonate sind die Hochrisikozeit für Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle von Kindern. Allein im Jänner müssen in Österreich pro Tag rund zehn Kleinkinder unter vier Jahren wegen derartiger Verletzungen ins Krankenhaus.

hier weiterlesen


Lungenkrebs: Vermeidbare Tragödie

"Der Lungenkrebs ist der wichtigste Krebs weltweit. Er ist eine vermeidbare Tragödie", sagt Robert Pirker, Wiener Lungenkarzinomspezialist. "Global erkranken pro Jahr rund 1,8 Millionen Menschen an einem Lungenkarzinom.."

hier weiterlesen


Influenza: Gefahr für Mutter und Kind
Impfung

Influenza: Gefahr für Mutter und Kind

In der Schwangerschaft an einer „echten“ Grippe zu erkranken kann das Leben von Mutter und Kind gefährden. Aber auch bei Klein- und Schulkindern ist mit einer Influenza-Infektion nicht zu spaßen.

hier weiterlesen


Mit Arzneipflanzen Erkältungssymptome lindern

Insbesondere in der kalten Jahreszeit steigt die Häufigkeit von – zumeist viral bedingten – Erkältungskrankheiten. Nach wie vor werden oft Antibiotika verordnet, obwohl pflanzliche Arzneimittel eine wirksame und sichere Alternative wären .

hier weiterlesen


Ungewissheit, die krank macht

Wer seinen Arbeitsplatz als unsicher empfindet oder von unfreiwilliger Umgestaltung bedroht sieht, kann darunter leiden wie unter einer körperlichen Krankheit. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie hin.

hier weiterlesen