Die überaktive Blase

Über Blasenschwäche oder Inkontinenz spricht niemand gerne. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass der Großteil der Betroffenen das Leiden lieber für sich behält (62,6%). Mehr als eine Million Menschen leidet in Österreich an einer Form der Harninkontinenz. Aufklärung und Information können helfen, einen Leidensweg zu stoppen oder ihn zu verhindern.

Thema Inkontinenz aus der Tabuzone führen

Fast jeder Mensch kennt die Situation: Sie sitzen im Theater oder im Auto und verspüren plötzlich das dringende Bedürfnis, eine Toilette aufsuchen zu müssen. Wenn Ihre Harnblase normal funktioniert, werden sie den Harn noch eine Weile halten können, ehe Sie in der Pause oder an der Raststation dem Drang nachgeben können. Patienten mit überaktiver Blase verzweifeln in einer solchen Situation, weil sie den Harn nicht ausreichend lang zurückhalten können. In vielen Fällen kommt es zu einem unfreiwilligen Harnabgang – mit allen Peinlichkeiten, die damit verbunden sind. Viele Betroffene ziehen sich dann immer mehr zurück. Aus Angst vor einem „kleinen Unfall“. trauen sich nicht mehr, aktiv am Familien- und Sozialleben teilzunehmen.
 

Bitte fragen Sie daher beim ärztlichen Anamnesegespräch nach Lösungsmöglichkeiten, Harninkontinenz ist keine „natürliche“, d.h. durch den Alterungsprozess verursachte, zu akzeptierende Veränderung. Wir können etwas dagegen tun!


“Überaktive Blase” ist der Überbegriff für Störungen, die durch Harndrang sowie eine gehäufte Blasenentleerung mit oder ohne unfreiwilligen Harnabgang gekennzeichnet sind. Das Hauptsymptom einer überaktiven Blase ist der verstärkte Harndrang und damit das häufige Bedürfnis, eine Toilette aufsuchen zu müssen, um die Blase zu entleeren. Das Problem kann sowohl untertags als auch in der Nacht auftreten, wobei die Intervalle zwischen den Toilettenbesuchen sehr kurz sein können. Leider steigt das Risiko, an einer überaktiven Blase zu leiden, mit zunehmendem Lebensalter deutlich an. Jede dritte Frau und jeder dritte Mann über 50 Jahre klagt im Laufe seines weiteren Lebens über diese Beschwerden! Bei Männern ist die Erkrankung der überaktiven Blase immer auf eine mit zunehmendem Lebensalter vergrößerte Prostata zurückzuführen.
 

Die Webseite www.blasengesundheit.at möchte hier Abhilfe schaffen. Das Ziel ist es, das Thema Inkontinenz aus der Tabuzone zu führen. Blasengesundheit.at soll eine interaktive Plattform für Interessierte, Betroffene, Angehörige und Experten sein.
 Die Webseite bietet aktuelle Informationen zum Thema Inkontinenz, auch getrennt für Frauen und Männer, anonyme Fragemöglichkeiten an heimische Experten und sogar Live-Chats sowie Expertenfragestunden.

 

 

Blasenschwäche

















Zur Verfügung gestellt von vielgesundheit.at