zurück

Darmspiegelung könnte tausende Menschenleben jährlich retten!

Pro Jahr erhalten rund 5.000 Menschen in Österreich die Diagnose Darmkrebs. Dabei könnte eine Darmspiegelung tausende Menschenleben retten. Die – in ganz Österreich engagierte – Selbsthilfegruppe für Darmkrebs-PatientInnen klärt auf.

10 Jahre Selbsthilfegruppe Darmkrebs

Die – in ganz Österreich engagierte – Selbsthilfegruppe für Darmkrebs-PatientInnen feiert ihren 10. Geburtstag. Von regelmäßigen Treffen mit Vorträgen von Fachleuten über kostenlose ExpertInnen-Sprechstunden via Telefon-Hotline bis hin zu der umfangreichen Website www.selbsthilfe-darmkrebs.at; von Charity-Veranstaltungen mit berühmten KünstlerInnen über gemeinsame Ausflüge und kulturelle Aktivitäten bis hin zum Magazin Forum Darmkrebs - die Gruppe bietet den Patienten einiges.

Dazu Helga Thurnher: „Als wir vor zehn Jahren mit der Selbsthilfegruppe begannen, war Darmkrebs ein absolutes Tabu-Thema, über das in der Öffentlichkeit so gut wie überhaupt nicht gesprochen wurde. Heute ist die Krankheit gesellschaftsfähig geworden."

Koloskopie (Darmspiegelung) könnte tausende Menschenleben jährlich retten!


Pro Jahr erhalten rund 5.000 Menschen in Österreich – Frauen und Männer gleichermaßen – die Diagnose Darmkrebs. Bei vielen von ihnen befindet sich die Krankheit bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, sodass ca. 50% der PatientInnen daran versterben.

Nicht ohne Grund ist also die Koloskopie ab dem 50. Lebensjahr (ab diesem Zeitpunkt steigt das Darmkrebs-Risiko stark an) Teil des kostenlosen Gesundheitsvorsorge-Programms in Österreich. „Gerade beim Darmkrebs können Vorsorgemaßnahmen nicht nur eine lebensverlängernde Wirkung haben, sondern sogar das Entstehen der Erkrankung verhindern“, betont Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Wiener Ärztekammer.
 

Karl Öllinger – Grün-Politiker und selbst Darmkrebs-Patient – macht sich seit seiner Erkrankung noch mehr als bisher für die Vorsorge und Früherkennung stark. Er erhielt die Diagnose im Jänner 2014.

Im Hinblick auf die Prävention mahnt der Onkologe, Prof. Dr. Heinz  Ludwig, zu gesundheitsbewusster Ernährung und regelmäßiger körperlicher Bewegung, die heute als ganz essentielle Voraussetzungen der Darmgesundheit anerkannt und durch Studien untermauert sind.

 

zurück