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Zahnfleischentzündungen - Hinweis auf Diabetes? / Diabetesbehandlung bei Generation Fast food & Computer

Zahnfleischentzündungen - Hinweis auf Diabetes?

Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte schwächen die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates.
Infektionen und Entzündungen sind die Folge. Experten sprechen dann von Parodontitis. Menschen mit Diabetes erkranken bis zu dreimal häufiger daran als Gesunde. Zahnfleischbluten, vertiefte Zahnfleischtaschen und Zahnfleischrückgang – das sind die Folgen einer Parodontitis. Unbehandelt kann das sogar zu Zahnverlust führen. Zahnärzte sollten bei Zahnfleischentzündungen daher vor allem übergewichtige Patienten darauf hinweisen, dass dies ein Indikator für Diabetes Typ 2 sein kann, und eine mögliche Erkrankung abklären.

Um Folgeschäden zu vermeiden, ist eine gezielte Vorsorge wichtig. Das fängt beim täglichen Zähneputzen an. Zahnseide und Zwischenraumbürsten sollten jeden Tag zum Einsatz kommen. Menschen mit Diabetes sollten zudem mindestens einmal jährlich einen Zahnarzt zur Kontrolle aufsuchen. Erste Symptome einer Parodontitis, wie etwa Mundgeruch oder Zahnfleischbluten, müssen ärztlich abgeklärt werden.


 

Diabetesbehandlung bei Generation Fast Food & Computer

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Patienten mit Diabetes Typ 2 werden einerseits immer jünger, andererseits immer älter. Angesichts der enormen Herausforderungen, die dem Gesundheitssystem damit bevorstehen, fordern Diabetologen und Gefäßmediziner ein Umdenken in der Diabetestherapie.

„Bei Durchblutungsstörungen sind frühe Kathetereingriffe zur Aufdehnung verstopfter Gefäße angezeigt, um Folgeschäden wie Amputationen oder Herzinsuffizienz möglichst lange zu verhindern“, erklärt Prof. Dr. med. Dirk Müller-Wieland, Mediensprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Weil die Generation Computer immer zeitiger an Diabetes Typ 2 erkrankt, sinkt in den USA erstmals seit Jahrzehnten die Lebenserwartung.

Vorzeitige Sterblichkeit und massenhafte Frühberentung drohen angesichts der zunehmenden Übergewichtsepidemie auch hierzulande, warnen die Experten. geholfen werden kann“, fordert Ao. Univ.-Prof. Dr. Birgit Rami-Merhar, MBA, Leiterin der Diabetesambulanz an der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde Wien und Vorstandsmitglied der ÖDG.

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