Diabetesmedikamente gegen nicht-alkoholische Fettleber

Die nicht-alkoholische Fettleber entsteht meistens durch einen ungesunden Lebensstil. Gegen die nicht-alkoholische Fettleber (NASH) könnten künftig Antidiabetika zum Einsatz kommen.

Die nicht-alkoholische Fettleber ist die häufigste Lebererkrankung und entwickelt sich in 15 bis 20% der Fälle zu einer Leberzirrhose. Schätzungen zufolge wird im Jahr 2020 eine NASH die häufigste Form der Lebererkrankungen darstellen. Die Patienten haben jedoch häufig Schwierigkeiten, eine Diät einzuhalten und ihren Lebensstil zu ändern. Noch stehen keine medikamentösen Therapien zur Reduktion der Verfettung des Lebergewebes zur Verfügung.

„Obwohl NASH die häufigste chronische Lebererkrankung ist, gibt es bisher kein Medikament, das für diese Indikation zugelassen ist“, sagte Dr. Matthew Armstrong, University Birmingham. Er stellte die Ergebnisse der Phase-2-Studie LEAN vor, in der das Glucagon-like Peptid-1(GLP-1)-Analog Liraglutid im Vergleich zu Placebo eine histologische Besserung der NASH bei 39% der Patienten ergab.
„Diese Ergebnisse belegen den potenziellen Nutzen einer medikamentösen Therapie der NASH, der mit einer Phase-3-Studie weiter untersucht werden sollte“, so Armstrong.

 

 

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  • Datum 18.04.2016
  • Autor Andrea Warpakowski | Medscape

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