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ExpertInnen-Initiative DON’T SMOKE

Jede Stunde stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Rauchens. Und jede achte Stunde jemand an den Folgen des Passivrauchens. Die ExpertInnen-Initiative „DON’T SMOKE“ soll nun ein stärkeres Bewusstsein für die verheerenden Konsequenzen des Nikotinkonsums schaffen.

Ärzte und Apotheker sagen „DON’T SMOKE“

Jede Stunde stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Rauchens. Und jede achte Stunde jemand an den Folgen des Passivrauchens. Diese Fakten sind die Triebfeder hinter der ExpertInnen-Initiative „DON’T SMOKE“, die Ende September gestartet ist und von zahlreichen medizinischen Fachgesellschaften, der Ärztekammer und der Apothekerkammer getragen wird.

Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, gilt als weithin bekannt. Wie schwerwiegend der direkte Zusammenhang zwischen dem Rauchen und Krebserkrankungen ist, wissen aus Sicht der Initiatoren aber viele nicht. Weiters ist sehr vielen Menschen nicht bewusst, wie stark Tabakrauch außerdem für Herz- und Gefäßerkrankungen, chronische Lungenerkrankungen sowie Erkrankungen des Gehirns mitverantwortlich ist.

Dabei sprechen die Fakten eine klare Sprache:

  • Rund 14.000 Menschen versterben laut Gesundheitsministerium jährlich an den Folgen des Rauchens – das ist das Dreißigfache der Zahl an Verkehrstoten. 
  • Zumindest ein Viertel aller Krebstodesfälle ist auf Zigarettenkonsum zurückzuführen, wobei das Rauchen für die Entstehung von 15 verschiedenen Krebsarten mitverantwortlich ist.
  • Mehr als drei Viertel der Menschen, die bereits vor ihrem 55. Lebensjahr einen Herzinfarkt erlitten, waren Raucher.
  • RaucherInnen leben im Schnitt deutlich kürzer als NichtraucherInnen – Männer um 9,4 Jahre, Frauen um 7,3 Jahre kürzer, wenn sie zumindest 10 Zigaretten pro Tag rauchen.

Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung der Raucherzahlen besonders er-schütternd. Wir haben in Österreich rund 2,8 Millionen Raucher. Das ent-spricht einem Anteil von 33% an der gesamten Bevölkerung. Damit liegen wir deutlich über dem europäischen Niveau von 28%.

 

Klare Forderungen 

Um diesen Entwicklungen Einhalt zu gebieten, hat sich die Initiative „DON’T SMOKE“ zum Ziel gesetzt, auf der Basis medizinischer Kompetenz ein Zeichen zu setzen, um die österreichische Gesetzeslage nachhaltig zu verändern.

Die Forderungen:

  • umfassender NichtraucherInnenschutz – durch ein Rauchverbot in allen Innenräumen, die auch von NichtraucherInnen genutzt werden
  • besserer Jugendschutz – durch Erhöhung der Altersgrenze auf 18 Jahre für Kauf und Konsum von Zigaretten und Tabakwaren und durch Beschränkung der Abgabe auf konzessionierte Verkaufsstellen sowie durch Präventionsprogramme
  • besserer RaucherInnenschutz – durch Erhöhung der Tabaksteuer mit Fi-nanzierung von Information und Beratung
  • Unterstützung der Betriebe, die von den umfassenden Nichtraucher- und Raucherschutzmaßnahmen betroffen sind
  • Umsetzung des bereits 2005 unterzeichneten WHO-Rahmenübereinkommens zur Tabakkontrolle – damit Österreich seinen Rückstand auf internationale Standards aufholt  

 

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen,

  • startete die Initiative „DON’T SMOKE“ eine Informations- und Bewusstseinsbildungs-Kampagne – über die Medien, über Social Media, über Gespräche in ExpertInnenkreisen und direkte Kontakte sowie nicht zuletzt über eine Website als zentrale Plattform – www.dontsmoke.at,  www.facebook.com/dontsmokeat, www.twitter.com/dontsmokeat.   
  • wirbt die Initiative um Unterstützungserklärungen, denn umso mehr Menschen hinter der Aktion stehen und die Petition unterzeichnen, umso wirkungsvoller. https://www.dontsmoke.at/petition-unterstutzen/ 
  • sucht die Initiative „DON’T SMOKE“ UnterstützerInnen, die das Anliegen mittragen und als Multiplikatoren verbreiten – und zwar Einzelpersonen ebenso wie Organisationen oder Unternehmen.
  • fordert die Initiative „DON’T SMOKE“ ein Umdenken bei den EntscheidungsträgerInnen, dem konkrete (auch gesetzliche) Maßnahmen folgen.

 

Petition unter www.dontsmoke.at 

In vorderster Reihe wird die Initiative von Kurt Kuch, stellvertretender Chefredakteur des NEWS und selbst Lungenkrebspatient, unterstützt.

Weitere prominente Fürsprecher sind unter anderem Sabine Oberhauser (Gesundheitsministerin), Robert Palfrader (Schauspieler und Kaba-rettist), Toni Innauer (Schisprung-Legende und Unternehmer), Hans Knauß (ehemaliger Schirennläufer und Kommentator), Barbara van Melle (Journalistin), Wolfgang Fifi Pissecker (Kabarettist), Sabine Herlitschka (Vorstandsvorsit-zende Infineon), Heinrich Schmidinger (Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz), Monica und Adrian Eröd (Star-Bariton), Elke Hesse (Wiener Sängerknaben/Direktorin MuTh) usw. 

 

Rauchentwöhnung

















Film zur Verfügung gestellt von vielgesundheit.at

  • Datum 01.11.2014
  • Autor DON’T SMOKE, asoluto