10.000 ÖsterreicherInnen sagen DON’T SMOKE

Weit über 10.000 ÖsterreicherInnen haben in den letzten acht Wochen die Petition der ExpertInnen-Initiative DON’T SMOKE unterzeichnet und damit ein nachdrückliches Signal für einen besseren (Nicht)RaucherInnenschutz gesetzt.

Gestern übergab Initiator Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg die 10.000 Unterstützungserklärungen symbolisch Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser und betonte: „Wir sind beeindruckt von der Resonanz auf die Initiative und freuen uns, dass sie auch bei zahlreichen Politikern und Entscheidungsträgern auf offene Ohren stößt – allen voran bei Ministerin Oberhauser, die das Anliegen unterstützt. Doch wir geben uns mit 10.000 Stimmen keineswegs zufrieden.“ Vielmehr ermutige der Zuspruch alle Beteiligten, noch intensiver um eine breite Zustimmung zu werben.

„Diese mehr als 10.000 Unterstützungserklärungen bringen aber auch die Dringlichkeit zum Ausdruck“, so Samonigg weiter. „Es darf nicht  bei Absichtserklärungen bleiben, sondern es müssen Taten – das heißt rasche Verhandlungen für einen effektiven (Nicht)RaucherInnenschutz – folgen. Die diskutierte Umsetzung bis 2018 ist für uns als Mediziner und Experten untragbar. Da vergehen zumindest zwei weitere Jahre, und in zwei Jahren sterben rund 28.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. So die Zahlen des Gesundheitsministeriums.“

„Wir werden so lange öffentlich auftreten und unbequem sein, bis sich etwas ändert. Und wir wissen nicht nur tausende Menschen, sondern auch zahlreiche einflussreiche Institutionen und prominente Fürsprecher hinter uns“, sagt Samonigg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) und Leiter der Klinischen Ab¬¬teilung für Onkologie LKH am Universitäts¬klinikum Graz.