Rauchstopp

Was für den einen nur eine Frage des Willens ist, bedeutet für den anderen einen harten Kampf: das Aufhören. Mehr als die Hälfte aller Raucher ist mit ihrem Rauchverhalten nicht glücklich und will der Sucht ein Ende setzen. Professionelle Hilfe und manchmal schon einfache Tipps können dabei Unterstützung leisten.

Einfach Aufhören

37% der österreichischen RaucherInnen haben bereits mind. einmal versucht, aufzuhören. Das klingt viel, ist aber im europäischen Vergleich doch ein eher niedriger Prozentsatz. Im EU-Schnitt sind es 60% der RaucherInnen, die schon mind. einen Versuch unternommen haben, um die Abhängigkeit zu beenden. Je älter die Personen, desto eher sind sie geneigt dazu, das Rauchen aufzugeben.
 

Die drei meistgenannten Gründe für den Rauchstopp sind übrigens

  • gesundheitliche Bedenken,
  • der Preis von Tabakwaren und
  • Freunde und Familie.


In Österreich wird außerdem die professionelle Hilfe als sehr wertvoll eingestuft. Institutionen wie das Gesundheitsministerium oder das Rauchfrei Telefon führen Ratschläge und Kontaktadressen auf ihren Websites an.
Das Wiener Nikotin Institut empfiehlt beispielsweise ein „Rauchstopp-Protokoll“, um sich sein eigenes Rauchverhalten bewusst zu machen. Darin werden Uhrzeit, Ort, beteiligte Personen sowie die Stimmung oder der Grund fürs Rauchen dokumentiert. Diese Informationen helfen, schrittweise bestimmte Situationen ohne Rauch zu bewältigen und nach und nach gänzlich auf Zigaretten zu verzichten.

Manche schwören aber auch auf die „3-A-Technik“ – Abwarten, Ablenken, Abhauen.

Weitere Tipps für den Rauchstopp:

  • Wählen Sie eine stressfreie Zeit und setzen Sie sich ein Datum für den Beginn.
  • Nehmen Sie Hilfe in Anspruch (z.B. Rauchfrei Telefon, Hausärztin oder Hausarzt).
  • Schmeißen Sie alte Gewohnheiten über Bord.
  • Vermeiden Sie Orte, Menschen und Situationen, die Sie zum Rauchen animieren.
  • Lernen Sie, mit Entzugserscheinungen umzugehen.
  • Machen Sie regelmäßig Bewegung.
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
  • Freuen Sie sich über kleine Schritte. Glauben Sie an sich, den Ausstieg zu schaffen.