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Dungl-Tipp: Hilfe bei einer Reizblase

Eine Reizblase (auch Dranginkontinenz) liegt vor, wenn der ständige starke Drang zum Wasserlassen besteht, obwohl die Blase nicht vollständig gefüllt ist. Wenn dann keine sofortige Möglichkeit besteht, geht Urin unkontrolliert ab.

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Häufige äußere Ursachen sind körperliche Überanstrengungen (die Grenze nicht bemerkt haben), Unterkühlung, Durchnässung aber auch Angst, Ärger, Aufregungen und Stress. Häufig ist auch die Beckenbodenmuskulatur geschwächt. Neben entsprechendem Training gibt es einige Helfer aus der Natur zur Besserung.

Die Therapie mit homöopathischen Medikamenten ist in den meisten Fällen erfolgversprechend. Die Auswahl der Medikamente ist jedoch manchmal etwas schwierig. Petroselinum D 6 wirkt bei heftigem Harndrang, Brennen während des Wasserlassens und ist besonders bei häufigem Wasserlassen nachts zu empfehlen. Hier 3x tgl 5 Kügelchen.

Kürbiskerne sind reich an Zink, Phosphor, Eisen, Magnesium und Kupfer sowie Phytosterinen, Vit. A, B und E. Sie tragen wesentlich zur Besserung der Symptome bei Reizblase bei.Essen Sie daher zwei Mal täglich je einen Esslöffel getrocknete Kürbiskerne. Zu beachten ist, dass die Anwendung zumindest sechs Wochen durchgeführt werden muss, um die Besserung zu erzielen.

Auch ein Tee mit Goldrute hilft. Sie reduziert gerade bei den Problemen der Reizblase nachweislich Brennen beim Harnlassen, Druckgefühl im Blasenbereich und vor allem den häufigen Harndrang und kann über 14 Tage in Kombination mit Labkraut und Taubnessel als Begleittherapie zu den Kürbiskernen versucht werden. Trinken Sie von dieser Mischung zweimal täglich eine Tasse.

Die Chinesen ordnen die Reizblase einem Leber-Qi-Stau bzw. einer Nieren-Qi-schwäche zu. Diese zu stützen bzw. zu tonisieren, aber auch Feuchtigkeit oder feuchte Hitze in der Blase zu eliminieren ist das Ziel der TCM. Dinkel kühlt das Blut und tonisiert die Niere.  Bei einer Reizblase hilft vor allem ein einfacher Brei aus Weizenschrot oder Couscous. Probieren Sie Couscous mit Datteln zu einem Brei zu kochen. Er schmeckt fein und stärkt!
 

  • Datum 03.11.2014
  • Autor Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner und Mag. pharm. Claudia Dungl

Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner<p> & Mag. pharm. Claudia Dungl

Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner &
Mag. pharm. Claudia Dungl

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