Dungl-Tipp: Das Herz, die Pumpe des Lebens

Selbst bei Herzschwäche kann Sport die Leistungsfähigkeit je nach Trainingsumfang um 10 bis 25 % verbessern. Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalte können um rund 30 % verringert werden.

Warum sollten wir diese Chance nicht schon vor einer echten Herzmuskelschwäche nutzen? Immerhin erhöht dies unsere Lebensqualität. Durch Veränderung der Lebensumstände, des Lebensstils –  ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, Phasen der Entspannung und Verzicht auf Nikotin – können  Sie Ihr Risiko, an Herzkreislauferkrankungen zu erkranken, schlagartig senken.

Bewegung – mehrmals die Woche!

Neben der positiven Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, stärken Sie mit regelmäßiger Bewegung  Ihr Immunsystem, die „gewonnene Muskulatur“ entvon lastet die Knochen, die Gelenke und vor allem  die Wirbelsäule. Außerdem verzögern Sie Ihren Alterungsprozess, betreiben Sie also kostenloses „Anti  Aging“. Wer mit Spaß regelmäßig trainiert, wird mit Stress besser fertig und stärkt sein Selbstvertrauen. Lassen Sie sich am besten einen Trainingsplan erstellen. Bei uns im Dungl-Gesundheitszentrum wird  Ihr persönliches Programm auf Sie abgestimmt. Ob Gymnastik, Nordic Walking  oder Radfahren – es gibt für jeden „seine“ Bewegungsart die er mag, man muss sie nur finden. In der richtigen Intensität durchgeführt, können auch Tanzen oder Qi Gong effektiv wirken.

 

Gesundes Training

Für ein gesundes Training gelten folgende Grundsätze:

  1. Gesundheits-Check – Je länger Sie nichts getan haben, wenn Sie rauchen, einige Kilos zu viel  wiegen, unter hohem Blutdruck oder erhöhten Blutfetten leiden oder Probleme mit den Gelenken haben,  so sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, bevor Sie sich für eine bestimmten Sportart entscheiden. Flottes Gehen oder Nordic Walken können Sie praktisch immer sofort starten.
  2. Training im richtigen Tempo  – Beim Training ist das Timing entscheidend: Beginnen Sie langsam  und steigern Sie kontinuierlich die Intensität, Häufigkeit und Dauer der Betätigung. Laufen, Walken,  Radfahren. 2- bis 4-mal pro Woche für 20 bis 40 Minuten. Um sich beim Sport nicht zu verletzen, ist es  wichtig, sich aufzuwärmen und Muskeln und Sehnen zu dehnen. Sport soll Spaß machen und keine  Qualen bereiten. Meist ist es besser, sich länger oder locker zu bewegen als kurz und heftig. Lassen Sie  sich eventuell einen Trainingspuls vom Sportarzt vorgeben. Gerade beim Training niedriger und mittlerer Intensität gilt: „Wir entspannen uns nirgends besser als beim Sport“. Ob in der Gruppe oder  alleine – Sport hilft, Anspannungen und Stress abzubauen.

Herzhaftes Gemüse: Rote Rüben

Auch gesunde Ernährung trägt zur Leistungskraft des Herzens entscheidend bei. So sind Rote Rüben  die Pflege fürs Herz und stellen ein Bollwerk an Vitalstoffen dar. Neben der so herzgesunden Folsäure  und B-Vitaminen liefern die runden leicht erdig schmeckenden Knollen auch Kalium und Magnesium. Diese beiden Mineralstoffe wirken sich auf das Membranpotenzial des Herzens positiv aus und sind  daher ein echtes Plus für all jene, die unter Herzrhythmusstörungen leiden. Zusätzlich sind Betanin und  Cholin hilfreich für die Entgiftungsfunktion der Leber – besonders im Frühling eine willkommene  Unterstützung für unser Entgiftungsorgan Nummer 1.

  • Datum 01.04.2016
  • Autor Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner und Mag. pharm. Claudia Dungl

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