zurück

Dungl-Tipp: Wenn’s im Auge kratzt

Die Tränenflüssigkeit erfüllt zahlreiche für das Auge wichtige Aufgaben. Neben der gleichmäßigen Befeuchtung der Hornhaut dient sie als Schmiermittel für ein reibungsarmes Gleiten der Augenlider und Abwehr von Krankheitserregern. Ganz abgesehen von der psychischen Erleichterung, die Tränen bringen können.

Je älter man wird, umso mehr nimmt die Tränenflüssigkeit ab. Produzieren Kinder pro Stunde im Schnitt 84 Milligramm Tränen-flüssigkeit, so sind es bei Erwachsenen nur noch 38 Milligramm. Zusätzliche Belastungen führen in Folge häufig zu Symptomen wie rascher Müdigkeit der Augen, einem reibenden  Gefühl, als wäre ein Fremdkörper im Auge, oder auch Brennen und Schmerzen.

Das Office- Eye-Syndrom

Das Office-Eye-Syndrom wird von zahlreichen Faktoren unterstützt. Allen voran der Blick auf Computer  und Handy. Während üblicherweise die Tränenflüssigkeit durch den Lidschlag gleichmäßig über das Auge verteilt wird, schließen wir bei angestrengtem  Sehen deutlich seltener das Auge. Wind, trockene Heizungsluft oder auch starke Sonneneinstrahlung tun dann noch das ihre. Achten Sie aktiv darauf, öfter  mal in die Ferne zu blicken oder aktiv die Augen zu schließen beziehungsweise zu blinzeln. Auch die  richtige Höhe des Bildschirms ist bei Computerarbeit wichtig. Da beim „nach oben Schauen“ die  Augenoberfläche vergrößert wird, sollte die oberste Lesezeile nicht über der Augenhöhe sein.
 

Tipps und Tricks für feuchte Augen

Auch Medikamente wie Betablocker, Antihistaminika oder Antidepressiva verstärken das Austrocknen.  Als Hilfemaßnahme werden vom Arzt Tränenersatzflüssigkeiten verordnet. Je nachdem, ob zu wenig  Tränenflüssigkeit vorhanden ist, die Schleimschicht zu gering ist oder zu wenig Fett enthalten ist.
Aus der Naturheilkunde hilft gegen gereizte Augen der Augentrost. Er lindert das Kratzen, hilft gegen  Rötung ist aber keine Tränenersatzflüssigkeit. Lassen Sie verstärkt Omega-3-Fettsäuren und  Carotinoidein in Ihre Ernährung einfließen. Kaltwasserfische aber auch Gemüse wie Hokkaidokürbis,
roter Paprika, Brokkoli und Erbsen sind hier besonders zu bevorzugen. Entsprechende Nährstoffprodukte gibt es auch in Ihrer Apotheke.

  • Datum 21.12.2016
  • Autor Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner und Mag.pharm. Claudia Dungl

Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner<p> & Mag. pharm. Claudia Dungl

Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner &
Mag. pharm. Claudia Dungl

Email schreiben

ExpertInnen in der Dungl-Behandlungsmethode

Veröffentlichte Artikel

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Dungl-Tipp: Wenn’s im Auge kratzt

Die Tränenflüssigkeit erfüllt zahlreiche für das Auge wichtige Aufgaben. Neben der gleichmäßigen Befeuchtung der Hornhaut dient sie als Schmiermittel für ein reibungsarmes Gleiten der Augenlider und Abwehr von Krankheitserregern. Ganz abgesehen von der psychischen Erleichterung, die Tränen bringen können.

hier weiterlesen


Dungl-Tipp: Phänomen „Handynacken“

Unser Handy lässt uns heute weit mehr als nur telefonieren. Der Kalender, die E-Mails, das Internet um schnell einmal zu googeln oder auch E-Books lesen – all diese Funktionen sind von unserem Handy nicht mehr wegzudenken. Dies kann zu dauerhaften Verspannungen führen.

hier weiterlesen


Dungl-Tipps gegen emotionale Belastung

Frau P. ist viel arbeiten gewöhnt. Morgens schon während des Frühstücks Mails checken, in der Arbeit jagt ein Termin den anderen und abends warten Haushalt und Kinder. All das war bisher kein Problem – immer gut gelaunt und strahlend erledigt sie alle Anforderungen…

hier weiterlesen


Dungl-Tipp: Hilfe bei schmerzenden Fingern

Psoriasisarthritis ist eine Kombination aus Hauterkrankung und Gelenksentzündung (Arthritis). Die Finger-, Zehen-, Knie- und Sprunggelenke sind am häufigsten betroffen.

hier weiterlesen


Aktiv gegen Rückenschmerz bei langen Autofahrten

Ein Ziehen im Nacken, das Kreuz schmerzt, die Hände beginnen zu prickeln und die Muskulatur ist bretthart und steif?

hier weiterlesen


Dungl-Tipp: Kurzurlaub – was tut gut?

Ein paar Tage ausspannen, Energie tanken… Viele Tourismusprospekte bieten den berühmten Kurzurlaub zum Abschalten an. Seine Beliebtheit ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Derzeit beträgt die durchschnittliche Verweildauer des österreichischen Tourismusgastes 3,7 Tage.

hier weiterlesen