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Dungl Tipp: Naturerlebnis Wandern

Wandern erlebt eine Renaissance. „Wandern ist für mich Entspannung pur“ hören wir immer öfter auch von jungen Menschen. Das ruhige gleichmäßige Gehen in der Natur hat ihre ganz eigene Wirkung. Die Harmonie natürlicher Landschaften entspannt Auge und Seele.

Der entspannte Einstieg zu mehr Bewegung

Das Wandern dem Bewegungsmangel unserer Gesellschaft entgegenwirkt und bietet auch für wenig Trainierte die Möglichkeit einer gefahrlosen Verbesserung der Fitness bietet ist durchwegs bekannt. Wandern ist ein optimaler Gesundheitssport. Herz, Kreislauf, Stoffwechsel und Atmung, Muskeln und Stützgerüst werden durch ausdauerndes Gehen nachhaltig gestärkt. Je nach gewählter Strecke – in der Ebene oder auf den Berg - kann Wandern für jedes Fitnessniveau eingesetzt werden.
Wandern fordert wegen des damit verbundenen hohen Muskeleinsatzes dem Körper relativ viel Energie ab: Pro Kilometer mindestens 50, auf bergigen Pfaden sogar 70 bis 80 Kilokalorien. Je nach Terrain werden zwischen 350 und 550 Kalorien pro Stunde verbraucht. Das schafft gerade einmal ein Dauerläufer. Gehen trainiert jedenfalls die Beinmuskulatur.
Eine trainierte Beinmuskulatur entlastet Knie und Hüfte. Bauch- und Rückenmuskulatur werden gestärkt. Der Gelenkknorpel sowie die Knochen erhalten ihre Spannkraft und Elastizität. Wie für jeden Sport gilt – langsames starten schont Muskeln und Gelenke! Damit der Körper richtig aufgewärmt ist braucht es 30 Minuten. Je nach Möglichkeit legen Sie alle 2 Stunden eine größere Rast ein. Trinken sollten Sie allerdings öfter – zumindest jede Stunde ein paar kräftige Schlucke.

Wandern auch für Rheumatiker

Wählen Sie bequeme Schuhe, die dem Fuß jedoch guten Halt geben. Angepasstes Schuhwerk (Pufferabsätze, Luftpolsterschuhe) vermindert die Stoßbelastung, Gehstützen reduzieren Belastungsspitzen. Achten Sie ganz besonders auf achsengerechte Belastung Ihrer Gelenke. Deshalb ist wichtig, ebenes Gelände zu nutzen und Schuhe mit breitem Absatz. Gehen Sie auf wackligem oder instabilen Boden (Geröllhalden, Abhänge,…), so werden Sie Ihre Gelenke leicht überlasten und die Schmerzen werden mehr.


Die Muskulatur schützt unsere Gelenke. Jeder Muskel braucht pro Tag 200 bis 300 Bewegungsreize um gleich zu bleiben oder aufzubauen. Durch Passivität kommt es zur Degeneration, und Stoffwechselstörungen in der Stützmuskulatur von allen Gelenken. Durch Bewegung kommt es zu einer Optimierung des Stoffwechsels bei dem die Schlackenstoffe abtransportiert und Gelenke wieder elastisch werden. Beachten Sie, dass nach längeren Autofahrten Ihre Gelenke unbedingt aufgewärmt werden sollten, bevor Sie los marschieren. , da sie Sehnenansätzen und Knorpel an sonst überlasten.
Im akuten Schub sollte natürlich kein Rheumatiker wandern gehen, da seine Gelenke in dieser Zeit besonders instabil und verletzungsanfällig sind.

Schwielen und Blasen können die Bewegungsfreude für einige Tage mindern. Ihnen beugt man  am besten durch gutes Schuhwerk vor. Bitte gehen sie jedoch nicht mit den funkelnagelneuen Schuhen auf eine Tageswanderung! Dort wo der Schuh zu drücken droht (Frostballen, Nähte,..) kleben sie einfach einen Tapestreifen auf die Haut. Das mindert die Reibung. Schwielen lassen sich nicht immer vermeiden, da sie eine Anpassungsreaktion der Haut auf vermehrte mechanische Belastung sind. Eine gute Fußcreme mindert jedoch so manches Schwielenproblem. Vor dem Wandern meiden sie lange Fußbäder, da sonst die Haut leichter Blasen bekommt,  dafür tut eine Fußmassage immer gut. Lange Zehennägel können bei langen Märschen zu Blutergüssen unter den Zehennägeln führen. Die Zehennägel sollten daher mit der Kuppe der Zehe abschließen. Sollte es doch zu Blasen kommen, so schafft ein Blasenpflaster rasch Abhilfe.
 

  • Datum 06.05.2014
  • Autor Dungl