e-card: neuer Partner – neues Design

Beginnend mit 13. Oktober 2014 wird eine neue Generation der e-card produziert und ausgeliefert. Lesen Sie hier was sich ändert.

Neuer Kartenproduzent: Austria Card

Austria Card, einer der wenigen Weltmarktführer in der Entwicklung von hochspezialisierter Chipkarten-technologie mit Firmensitz in Wien, hat in einem europaweiten Vergabeverfahren den Zuschlag für die e-card-Produktion erhalten. Damit wird Austria Card insgesamt rund 9,3 Millionen personalisierte e cards mit Bürger-kartenfunktion an die österreichischen Versicherten liefern.

Wesentlich für die Versicherten ist, dass ihre derzeitigen e-cards weiterhin gültig sind. Lediglich bei Neuausstellungen, etwa aufgrund von Verlust, Diebstahl, Defekt oder Erstausstellungen werden e-cards der neuen Generation ausgestellt.

Dr. Josef Probst, Generaldirektor im Hauptverband, zeigt sich zufrieden: "Mit Austria Card haben wir einmal mehr einen äußerst kompetenten Partner für die Produktion der neuen e-card Generation an Bord geholt. Das Unternehmen genießt einen exzellenten Ruf in der Sicherheitsindustrie, und wir gehen davon aus, dass sich die Zusammenarbeit professionell und effizient gestalten wird."


Was ist neu an der e-card?

"Um einwandfreie Funktionalität und Sicherheit gewährleisten zu können, haben wir hohe Qualitätsanforderungen definiert", erklärt DI Volker Schörghofer, Generaldirektor Stellvertreter im Hauptverband. "Basierend auf neuen ISO-Standards haben wir dabei das Hauptaugenmerk auf die Qualität und Robustheit des Kartenkörpers gelegt. Der neue e-card Kartenkörper setzt sich aus einer Sandwichkonstruktion aus hochwertigen elastischen, robusten und umweltfreundlichen Kunststofffolien aus Polyestern und Polyolefinen zusammen. Dieser innovative Kartenaufbau sorgt für eine elastischere Haptik und zeichnet sich besonders durch eine erhöhte Lebensdauer aus."

Optisch sticht sofort das neue Logo der Sozialversicherung ins Auge. Die Farben der Karte wurden an das neue Corporate Design des Hauptverbandes angepasst. Durch Einsatz des neuen Kartenkörpers konnte die Prägehöhe der Brailleschrift von 0,25 mm auf 0,35 mm erhöht werden, um die Buchstaben "SV" für blinde und sehbehinderte Menschen noch leichter tastbar zu machen.

Höchste Sicherheit bei Kartenproduktion

"Unser Wiener Standort für die Kartenpersonalisierung wurde durch MasterCard und Visa zertifiziert", führt Jochen Hense weiter aus, "das gilt als Nachweis für die Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen in der Produktion. Der eingesetzte Chip gehört zur neuesten Chipgeneration eines führenden Herstellers und wurde durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zertifiziert."

 


10 Jahre e-card: System im Gesundheitswesen etabliert und bei Patienten beliebt

Mittlerweile ist die e-card aus dem modernen Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Sie hat sich seit ihrer Einführung zu einem wesentlichen Element sowohl im medizinischen Bereich als auch - durch die Bürgerkartenfunktion - im E-Government Bereich entwickelt.

"Im Dezember 2004 fand in unserer Musterpraxis im Burgenland die erste Online-Abfrage im e-card System statt. Heuer im April haben wir den 1 Milliardsten Patientenkontakt im e-card System abgewickelt", ist Probst sichtlich stolz.


Ursprünglich als Ersatz für den Krankenschein eingeführt, leistet das e-card System heute deutlich mehr. Schritt für Schritt wurden Papierprozesse durch elektronische Lösungen ersetzt, die Patientinnen und Patienten unnötige Wege ersparen und den Gesundheitsdienstleistern administrative Erleichterungen bringen:



Die e-card ist auch der Schlüssel zur Elektronischen Gesundheitsakte ELGA. Daher wird das e-card System derzeit technisch darauf vorbereitet.

 

  • Datum 02.10.2014
  • Autor Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger APA OTS