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Reiseapotheke für Archäologen in Ephesos

Große Hitze, Staubentwicklung und harte körperliche Arbeit bringen die 200 Archäologinnen und Archäologen bei den Ausgrabungen in Ephesos immer wieder an ihre Grenzen und fordern erschöpfungsbedingte Beschwerden. Um Erkrankungen vorzubeugen und bei kleinen Verletzungen rasch helfen zu können, unterstützen die österreichischen Apotheker die Archäologen mit einer umfangreichen Reiseapotheke und Verbandsmaterialien.

Apotheker unterstützen bei der medizinischen Vorsorge

Mittel gegen Kopf- und Zahnschmerzen, Halsschmerzen, Insektenstiche, Gliederschmerzen, Augenreizungen, Übelkeit, Husten und Schnupfen, Schwellungen, Sehnenscheidenentzündungen und Verstopfung sind in der Reiseapotheke enthalten. Natürlich auch ausreichend Sonnenschutz und Mittel gegen Sonnenbrand wurden den Archäologen zur Verfügung gestellt. „Im Sinne der Vorsorge freuen wir uns einen Teil für die Gesundheit der österreichischen Archäologinnen und Archäologen in Ephesos beizutragen und die individuelle Beratung für diesen Spezialeinsatz anbieten zu können“, so Mag. pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.
Unterstützt wurde die Aktion der Apotheker von Pharmafirmen, wie beispielsweise Hartmann, Stada, Meda und Johnson&Johnson.

Information zur Grabung Ephesos
Die Grabung Ephesos ist die größte archäologische Grabung Österreichs im Ausland. Seit 119 Jahren erforschen österreichische Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit internationalen Kolleginnen und Kollegen unterschiedlichster Fachrichtungen die Geschichte der antiken Stadt. „Bei den Grabungen in Ephesos ist uns vor allem die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein großes Anliegen. Dank der großzügigen Spende der Österreichischen Apothekerkammer sind wir erstmals in der Lage, unser Team mit pharmazeutischen Produkten optimal zu versorgen und somit Erkrankungen vorzubeugen“, so Dr. Sabine Ladstätter, Direktorin des ÖAI und Grabungsleiterin in Ephesos.

Das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI) hat mit der Leitung der Grabung Ephesos die Verantwortung für die wissenschaftliche Forschung und die Erhaltung dieses einmaligen kulturellen Erbes übernommen.
„Ephesos ist seit jeher das archäologische Großprojekt Österreichs. Dieses, selbst interessierte Laien faszinierende Kulturprojekt genießt einen hohen Stellenwert auch in der Öffentlichkeit. Die Apothekerschaft leistet mit der Reiseapotheke für das Archäologische Institut einen Beitrag, der zunächst den Menschen des Grabungsteams nützt und in der Folge der Erforschung eines Weltkulturerbes dient“, so Dr. Hans Steindl, Kammeramtsdirektor der Österreichischen Apothekerkammer.