Erster Defi im öffentlichen Raum

Die Gewista wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und "Puls - Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes" an zehn Standorten Stelen errichten, an denen Defibrillatoren für den öffentlichen Gebrauch angebracht sind.

Diese Defibrillatoren können im Notfall ähnlich wie ein Feuerlöscher entnommen werden. Es wird eine automatische GPS-Verortung durchgeführt, sowie eine sofortige automatische Telefonverbindung mit der Notrufzentrale der Wiener Berufsrettung hergestellt. Auf einem Touchscreen können entsprechende Defi-Informationen übermittelt bzw. abgerufen werden. 
 
Die erste Stele wurde im Bereich Freyung/Ecke Strauchgasse errichtet und im Beisein von Bürgermeister Dr. Michael Häupl in Betrieb genommen. Die Errichtung der neun weiteren Stelen erfolgt im Frühjahr 2015. Es wird damit gerechnet, dass im Endausbau zwischen 50 und 70 öffentliche Defibrillatoren in Wien aufgestellt werden. Nach Errichtung der ersten zehn Standorte wird die Gewista eine massive Rolling Board Kampagne zum Thema Laiendefibrillation durchführen. Das Projekt wird von der MedUni Wien wissenschaftlich begleitet, unterstützende Partner sind die Wiener Städtische und die Telekom Austria.
 

Die ersten 10 Defi-Standorte

 
1010, Freyung/ Strauchgasse 1010, Bognergasse 2/ Am Hof 1010, Reitschulgasse/ Michaelerplatz 1010, Rotenturmstraße/ Fleischmarkt 1010, Schottengasse vor 4 1010, Habsburggasse 1010, Rotenturmstraße/ Ertlgasse 1010, Universitätsring vor 1 1030, Landstraßer Hauptstraße vor 27 1040, Resselpark/ Karlsplatz
 

Infos zum Defi

 
Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Österreich. Ausgelöst wird er durch eine elektrische Fehlfunktion des Herzens - das Herz flimmert und kann den Kreislauf nicht mehr aufrecht erhalten. In diesem Zustand benötigt das Herz eine Herzdruckmassage und - bei Verfügbarkeit eines Defis - einen Elektroimpuls, um wieder in den normalen Takt zu finden. Jede Minute ohne einen solchen Impuls und der unbedingt notwendigen Herzdruckmassage, sinkt die Chance des Betroffenen zu Überleben um ca. 10 Prozent.

  • Autor Foto: PID / Schaub-Walzer