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Sichere Medikamente nur in Apotheken

Gefälschte Arzneimittel sind ein Risiko für die Gesundheit. Dieses Risiko geht hauptsächlich vom Internetversandhandel aus.

Achtung vor Arzneimittelfälschungen aus dubiosen Vertriebskanälen

Medikamente gehören in die Hände von Apothekerinnen und Apothekern.
Jede der 1.340 Apotheken in Österreich hat durchschnittlich rund 19.200 Arzneimittelpackungen auf Lager. Dank der hohen Sicherheitsstandards und der präzise kontrollierten Logistik ist in den Apotheken noch nie eine Fälschung aufgetreten. Die Apothekerkammer engagiert sich seit Jahren für mehr Information und Aufklärung zu den Risiken von Medikamentenfälschungen, die über dubiose Vertriebskanäle bis nach Österreich kommen.

Fast ein Viertel der von den europäischen Fahndern in Summe sichergestellten Waren sind gefälschte Medikamente. Und auch hierzulande werden Tag für Tag Medikamentenfälschungen von Zollbeamten aus dem Verkehr gezogen. Im Jahr 2012 wurden allein in Österreich knapp 32.000 illegal eingeführte Medikamente beschlagnahmt. Für den Kunden selbst ist eine Fälschung oft nicht von einem Original zu unterscheiden.

Apotheken auf einen Blick
In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Das österreichische Apothekensystem zeichnet sich durch eine sehr strenge und effiziente Arzneimittelkontrolle aus. Diese bietet den Patienten/Kunden die allergrößte Sicherheit. Die streng kontrollierte Abgabe und Beschaffung von Medikamenten durch Apotheken in Österreich verhindert, dass Fälschungen in den Arzneimittelverkehr gelangen. Insgesamt beraten 5.800 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.340 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.
 

  • Datum 12.03.2014
  • Autor ots