Fieberblasen ade!

Neun von zehn tragen sie in sich: Fieberblasenviren oder Herpes simplex Typ I Viren.

Stress, Erkältungen, hormonelle Schwankungen (Menstruation), körperliche Beanspruchung, Abwehrschwäche sowie intensive Sonneneinstrahlung gelten als Auslöser und lassen die Viren aktiv werden. Diese wandern von den Nervenzellen in Richtung Körperoberfläche, und erste Anzeichen wie Juckreiz und ein unangenehmes Spannungsgefühl werden spürbar.

Herpes-Viren werden primär durch Schmierinfektion, d. h. durch Berührungen, übertragen. Betroffene sollten daher das Betasten der stark infektiösen Stellen vermeiden, um die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf andere Körperstellen oder Personen im persönlichen Umkreis zu minimieren.
Antivirale Arzneimittel kommen sowohl äußerlich als auch innerlich zum Einsatz. Lippensalben helfen, die Viruslast zu minimieren. Zudem hilft eine optimale Wundversorgung bei der Beschleunigung des Heilungsprozesses.

 

Tipps aus Ihrer Apotheke

  • Die gefüllten Bläschen bzw. aus ihnen ausgetretene Flüssigkeit nicht mit den Fingern berühren, sondern mit einem Papiertaschentuch abtupfen!
     
  • Schon bei den ersten Anzeichen (Kribbeln, Jucken, Spannungsgefühl) schnell eine geeignete Fieberblasensalbe aus der Apotheke auftragen. Zahnpasta ist nicht das geeignete Mittel.
     
  • Der Erfolg der medikamentösen Behandlung mit virenhemmenden Salben hängt vom möglichst frühzeitigen Einsatz und von der regelmäßigen Anwendung ab.
     

  • Datum 05.07.2016
  • Autor CB

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Die Apotheke ist weiblich

Die Apothekerin, die Aspirantin, die Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin: Die 1.380 österreichischen Apotheken sind in der Hand von Frauen. 90 Prozent aller 16.000 Beschäftigten sind weiblich und das bis hinauf in die Chefetagen, denn jede zweite Apotheke wird bereits von einer Frau geführt.

hier weiterlesen


Hallux valgus: Vorsicht vor Folgeschäden!

Anfangs spürt man es nur in schmalen High Heels: den schmerzhaften Druck aufs Großzehengrundgelenk oder auf einen der kleinen Zehen. Schon jede dritte 20-Jährige zeigt Ansätze eines Hallux valgus. Aber irgendwann schmerzen nicht nur High Heels, sondern auch Sportschuhe...

hier weiterlesen


Burgenland impft gegen Meningokokken B-Erkrankung

Eine gemeinsame Kampagne der Burgenländischen Landesregierung, der Ärztekammer, der Apothekerkammer und GlaxoSmithKline Pharma GmbH macht auf die Gefährlichkeit der Meningokokken B - Erkrankung aufmerksam.

hier weiterlesen


Winterpollen im Anflug

Augenjucken und eine tropfende Nase – in den meisten Fällen werden solche Symptome als Erkältung abgetan, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Denn was die wenigsten wissen: Auch im Winter können Pollen für Allergiebeschwerden sorgen und für Betroffene unangenehm sein.

hier weiterlesen


Mutterkraut ist Arzneipflanze 2017

Die Wissenschaft gewinnt ständig neue Erkenntnisse über Wirkstoffe und positive Effekte traditioneller Heilpflanzen. Zur Arzneipflanze 2017 wurde Mutterkraut gekürt. Diese traditionelle Heilpflanze zeichnet sich durch gute Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit in der vorbeugenden Behandlung von Migräne aus.

hier weiterlesen


Schwere Arbeit mindert möglicherweise die Fruchtbarkeit

Schwere körperliche Arbeit und nächtliche Schichtarbeit beeinträchtigen die Eizellenqualität und -zahl von Frauen und damit womöglich ihre Fruchtbarkeit. Besonders ausgeprägt sei dieser Effekt bei übergewichtigen und älteren Frauen, berichten US-Forscher.

hier weiterlesen