Fieberblasen ade!

Neun von zehn tragen sie in sich: Fieberblasenviren oder Herpes simplex Typ I Viren.

Stress, Erkältungen, hormonelle Schwankungen (Menstruation), körperliche Beanspruchung, Abwehrschwäche sowie intensive Sonneneinstrahlung gelten als Auslöser und lassen die Viren aktiv werden. Diese wandern von den Nervenzellen in Richtung Körperoberfläche, und erste Anzeichen wie Juckreiz und ein unangenehmes Spannungsgefühl werden spürbar.

Herpes-Viren werden primär durch Schmierinfektion, d. h. durch Berührungen, übertragen. Betroffene sollten daher das Betasten der stark infektiösen Stellen vermeiden, um die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf andere Körperstellen oder Personen im persönlichen Umkreis zu minimieren.
Antivirale Arzneimittel kommen sowohl äußerlich als auch innerlich zum Einsatz. Lippensalben helfen, die Viruslast zu minimieren. Zudem hilft eine optimale Wundversorgung bei der Beschleunigung des Heilungsprozesses.

 

Tipps aus Ihrer Apotheke

  • Die gefüllten Bläschen bzw. aus ihnen ausgetretene Flüssigkeit nicht mit den Fingern berühren, sondern mit einem Papiertaschentuch abtupfen!
     
  • Schon bei den ersten Anzeichen (Kribbeln, Jucken, Spannungsgefühl) schnell eine geeignete Fieberblasensalbe aus der Apotheke auftragen. Zahnpasta ist nicht das geeignete Mittel.
     
  • Der Erfolg der medikamentösen Behandlung mit virenhemmenden Salben hängt vom möglichst frühzeitigen Einsatz und von der regelmäßigen Anwendung ab.
     

  • Datum 05.07.2016
  • Autor CB

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Winterpollen im Anflug

Augenjucken und eine tropfende Nase – in den meisten Fällen werden solche Symptome als Erkältung abgetan, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Denn was die wenigsten wissen: Auch im Winter können Pollen für Allergiebeschwerden sorgen und für Betroffene unangenehm sein.

hier weiterlesen


Mutterkraut ist Arzneipflanze 2017

Die Wissenschaft gewinnt ständig neue Erkenntnisse über Wirkstoffe und positive Effekte traditioneller Heilpflanzen. Zur Arzneipflanze 2017 wurde Mutterkraut gekürt. Diese traditionelle Heilpflanze zeichnet sich durch gute Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit in der vorbeugenden Behandlung von Migräne aus.

hier weiterlesen


Schwere Arbeit mindert möglicherweise die Fruchtbarkeit

Schwere körperliche Arbeit und nächtliche Schichtarbeit beeinträchtigen die Eizellenqualität und -zahl von Frauen und damit womöglich ihre Fruchtbarkeit. Besonders ausgeprägt sei dieser Effekt bei übergewichtigen und älteren Frauen, berichten US-Forscher.

hier weiterlesen


Entwarnung: Influenza-Welle im Abebben

Die Influenza-Welle ist deutlich im Abebben. Vergangene Woche wurden in Wien nur noch rund 8.400 Neuerkrankungen an Virus-Grippe und grippalen Infekten registriert. In der Woche davor waren es noch rund 12.600 Fälle gewesen.

hier weiterlesen


Lebenslanges Impfen: Eine notwendige Präventionsmaßnahme

Wer glaubt, dass das Thema Impfen mit Ende der Pflichtschulzeit erledigt ist, der irrt. Die aktuelle Datenlage zeigt klar, dass wir auch als Erwachsene und ganz besonders im fortgeschrittenen Alter regelmäßige Auffrischungen benötigen.

hier weiterlesen


Österreich isst und kauft zu süß

Überhöhter Zuckerkonsum führt zu Übergewicht, Diabetes und Fettleber. Der aktuelle Diskurs über die Reduktion von Zucker in Lebensmitteln und Getränken wird von der ÖDG sehr positiv gesehen, denn es gibt viel zu viele und bereits sehr junge Menschen, die gefährdet sind – besonders Jugendliche mit niedrigem sozioökonomischen Status. Leistbare, zuckerreduzierte Lebensmittel müssen für die gesamte Bevölkerung leicht zugänglich sein. Aufklärung und die Unterstützung gesünderer Alternativen sind ein Auftrag für die gesamte Gesellschaft.

hier weiterlesen