Fieberblasen ade!

Neun von zehn tragen sie in sich: Fieberblasenviren oder Herpes simplex Typ I Viren.

Stress, Erkältungen, hormonelle Schwankungen (Menstruation), körperliche Beanspruchung, Abwehrschwäche sowie intensive Sonneneinstrahlung gelten als Auslöser und lassen die Viren aktiv werden. Diese wandern von den Nervenzellen in Richtung Körperoberfläche, und erste Anzeichen wie Juckreiz und ein unangenehmes Spannungsgefühl werden spürbar.

Herpes-Viren werden primär durch Schmierinfektion, d. h. durch Berührungen, übertragen. Betroffene sollten daher das Betasten der stark infektiösen Stellen vermeiden, um die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf andere Körperstellen oder Personen im persönlichen Umkreis zu minimieren.
Antivirale Arzneimittel kommen sowohl äußerlich als auch innerlich zum Einsatz. Lippensalben helfen, die Viruslast zu minimieren. Zudem hilft eine optimale Wundversorgung bei der Beschleunigung des Heilungsprozesses.

 

Tipps aus Ihrer Apotheke

  • Die gefüllten Bläschen bzw. aus ihnen ausgetretene Flüssigkeit nicht mit den Fingern berühren, sondern mit einem Papiertaschentuch abtupfen!
     
  • Schon bei den ersten Anzeichen (Kribbeln, Jucken, Spannungsgefühl) schnell eine geeignete Fieberblasensalbe aus der Apotheke auftragen. Zahnpasta ist nicht das geeignete Mittel.
     
  • Der Erfolg der medikamentösen Behandlung mit virenhemmenden Salben hängt vom möglichst frühzeitigen Einsatz und von der regelmäßigen Anwendung ab.
     

  • Datum 05.07.2016
  • Autor CB

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