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Vitamine für die Haare?

Ein gesundes, schönes und kräftiges Kopfhaar ist für Frauen wie auch für Männer besonders wichtig. Täglich fragen Kunden um Rat, wenn es um Haarausfall geht. Unüberschaubar ist die Auswahl an Produkten – was hier zählt, ist die individuelle Beratung. Was hilft wirklich, Haarausfall vorzubeugen bzw. zu stoppen?

Nahrungsergänzung bei Haarausfall

Das Haarwachstum läuft in verschiedenen Haarzyklusphasen ab. Die Wachstumsphase (4 bis 8 Jahre), auch Anagenphase genannt, gefolgt von der Übergangsphase (Katagenphase). Danach tritt das Haar in die Ruhephase (4 bis 6 Monate), auch Telogenphase genannt, ein. Wird ein Neuwachstum angeregt, stößt das nachfolgende Haar dieses Ruhephasenhaar ab – der Zyklus beginnt von neuem.
 

Verschiedene Ursachen
 

Haarwachstumsstörungen und Haarausfall können unterschiedliche Ursachen haben, die sowohl isoliert als auch kombiniert auftreten. Auslöser können Mangelernährung, Stress, Erkrankungen aber auch Medikamente, wie Blutdrucksenker, blutverdünnende Mittel oder auch Antibiotika sein. Medikamentös bedingte Störungen führen zu einem verzögerten und moderaten Haarausfall.


Haarausfall-Typen


Untersuchungen haben gezeigt, dass die Bandbreite des täglichen Haarausfalls von 33 bis 150 Haaren schwankt. Ein kontinuierlicher Haarausfall von mehr als 80 Haaren pro Tag sollte schon ursächlich abgeklärt werden. Es werden hauptsächlich drei Haarausfalltypen unterschieden:

  • der androgenetische oder anlagebedingte Haarausfall: bei Männern die häufigste Form des Haarausfalls. Die Stirnhaargrenze bleibt erhalten, das Haar lichtet sich im zentralen Kopfbereich.
  • der kreisrunde Haarausfall, Alopecia areata Hier attackieren körpereigene Entzündungszellen aus nicht bekannten Gründen die eigenen Haarfollikel. Dieser Typ kommt relativ selten vor; er tritt gelegentlich bei Schilddrüsenfunktionsstörungen auf.
  • die Alopecia diffusa: eine insgesamt diffuse Haarlichtung, meist aufgrund von Eisenmangel oder medikamentösen Nebenwirkungen. Es besteht gleichzeitig sowohl im vorderen wie auch im seitlichen und hinteren Kopfbereich eine diffuse Haarlichtung.

Nahrungsergänzungen
Ein Mangel an Mineralstoffen kann – neben vielen weiteren Symptomen – auch zu Haarausfall führen. Hier sollte besonderes Augenmerk auf Zink, Biotin, Eisen, Calcium und Magnesium gelegt werden.


Zink zur Stärkung der Haarfolikel             Dosierung: 10-15 mg
Zink ist ein essentielles Spurenelement für das Haarwachstum – es spielt bei der Bildung von Keratin und Kollagen eine wichtige Rolle. Zink sollte jedoch nicht über einen längeren Zeitraum in hohen Dosen (< 50mg täglich) eingenommen werden. Zinkmangel kann sich in extremer Müdigkeit und geringer körperlicher Leistungsfähigkeit äußern.


Biotin für Zellwachstum und Zellentwicklung          Dosierung: 2,5 – 5 mg
Biotin, auch Vitamin H genannt, hat eine ebenso große Bedeutung für die Bildung von Hautzellen und Haaren. Der tägliche Biotinbedarf ist relativ gering, das heißt im Normalfall wird ausreichend über die Nahrung aufgenommen.


Eisen gegen brüchige Haare                    Dosierung: 10mg
Auch Eisen ist wichtig für ein gesundes Haarwachstum. Bei Eisenmangel werden die Haare spröde und brechen ab. Ein Eisenmangel sollte immer ärztlich diagnostiziert werden.


Kalzium und Magnesium bei Haarausfall     Dosierung: Mg 300 mg, Ca 900mg
Auch Kalzium und Magnesium sind am Haarwuchs und der Nährstoffversorgung der Haarwurzeln beteiligt. Auch hier ist darauf zu achten, nicht überzudosieren.


Tipp: Bei Haarausfall ist neben der Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln auch die Verwendung von hochwertigen Shampoos empfehlenswert.
 

  • Datum 23.04.2014
  • Autor CB

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