Studie: Fakten rund um die Kopfbehaarung

Das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com hat sich dem Thema Haarpflege gewidmet und rund 1.000 ÖsterreicherInnnen zwischen 14 und 69 Jahren zur Pflege und Behandlung der Haare befragt. Ergebnis: Das am häufigsten verbreitete haarige Problem ist schnell fettendes Haar. Knapp die Hälfte wäscht 2 bis 4 Mal pro Woche die Mähne.


Marketagent.com hat sich im Rahmen einer repräsentativen Studie mit dem Thema Haarpflege beschäftig und dazu rund 1.000 Personen in Österreich zwischen 14 und 69 Jahren zur Pflege und Behandlung ihrer Haare befragt. Waschen, Färben, Kämmen, Föhnen, Stylen – die Haarpflege kennt keine Grenzen. Dennoch widmen die Österreicher ihrer Pracht nicht mehr Zeit, als unbedingt notwendig ist. Jeder Dritte (29,7%) investiert weniger als 5 Minuten am Tag in Haare, wobei hier der Wert bei Männern deutlich höher liegt (46,5%), als bei Frauen (13,6%). 38,1 Prozent beschäftigen sich täglich 5-10 Minuten mit ihrer Traummähne und etwa jeder Fünfte (21,7%) 11-15 Minuten. Jeder Zehnte (10,5%) schenkt mindestens eine Viertelstunde pro Tag seinen „Zotteln“. Im Geschlechterunterschied ist hier deutlich zu erkennen, dass Frauen (17,3%) dem Thema Haarpflege überwiegend länger, also mindestens 15 Minuten täglich, Aufmerksamkeit geben und somit ihrem Ruf als das „schöne Geschlecht“ gerecht werden.

Fragt man nach gegenwärtigen Problemen mit der Mähne, so beklagt die Mehrheit, nämlich sieben von Zehn (72,2%), ganz unterschiedliche Dinge. Am häufigsten verbreitet ist schnell fettendes Haar (22,2%). Jeweils 17,7 Prozent haben mit Schuppen und/oder strapaziertem Haar zu kämpfen. Etwa jeder Siebente ärgert sich über zu wenig Volumen (13,7%) und/oder empfindliche(s) Haar bzw. Kopfhaut (13,6%). Schütteres Haar und Haarausfall (12,4%) und/oder brüchiges Haar (12,0%) machen jedem Achten zu schaffen. Auch eine graue Kopfbehaarung empfinden 11,2 Prozent als störend. 16,0 Prozent der Befragten haben aktuell kein haariges Problem und 11,8 Prozent hatten glücklicherweise noch nie eines.  

Auf die Frage, ob man die „Zotteln“ täglich waschen sollte, gibt es viele verschiedene Experten-Antworten. Tatsächlich kommt es auf die Beschaffenheit der Haarpracht und das eigene Empfinden an. Laut Marketagent.com-Studie „Haarpflege Guide“ waschen sich 31,3 Prozent der Männer und 58,9 Prozent der Frauen 2 bis 4 Mal pro Woche die Haare. Kurz gesagt: Knapp die Hälfte der Österreicher wäscht sich 2 bis 4 Mal pro Woche ihre Mähne. Während Frauen zu einer selteneren Haarwäsche tendieren, sind 41,2 Prozent der Männer sogar täglich damit beschäftigt.
 

  • Datum 07.01.2016
  • Autor Marketagent.com online reSEARCH GmbH

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Ablaufdatum beachten

Bei den Arzneimitteln ist es wie bei den Lebensmitteln: alle haben gesetzlich vorgegeben ein Ablaufdatum, das – richtige Lagerung vorausgesetzt – die hohe Qualität bis zum aufgedruckten Datum garantiert.

hier weiterlesen


Wer Stress hat, lernt nichts

Übung macht den Meister. Doch mit der Angst im Nacken pauken bringt nichts, denn unter Stress geht der Lerneffekt flöten. Schuld daran ist das Stresshormon Cortisol, fanden Forscher nun heraus.

hier weiterlesen


Antibiotika: „Kahlschlag“ im Darm

Winterzeit ist Antibiotika-Zeit. So wirksam diese Medikamente sind, bringen sie auch häufig Nebenwirkungen mit sich: Bis zu 49% der Patienten leiden nach der Antibiotika-Einnahme an Durchfall.

hier weiterlesen


Hoher Fleischkonsum senkt Lebenserwartung

Eine neue Studie aus Schweden weist nach, dass hoher Fleischkonsum die Lebenserwartung deutlich senkt – unabhängig davon, wie viel an gesundheitsfördernden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse sonst noch gegessen wird.

hier weiterlesen


Stress im Kindesalter verkürzt Lebenszeit

Wenn Kinder vernachlässigt werden, Misshandlungen erleiden oder andere belastende Erfahrungen machen müssen, leiden sie darunter nicht nur akut. Auch im Erwachsenenalter leiden viele Menschen noch unter den Folgen negativer Erfahrungen in der Kindheit.

hier weiterlesen


Influenza-Impfen auch jetzt noch sinnvoll

Die Grippesaison hat heuer so früh begonnen wie seit Jahren nicht. Der Höhepunkt dürfte aber noch nicht erreicht sein. Experten raten auch jetzt noch zur Impfung. Der aktuell zirkulierende Stamm ist im diesjährigen Impfstoff enthalten, die Impfung wirkt.

hier weiterlesen