Als prominenter Unterstützer und Gesicht der Kampagne fungiert Armin Assinger.
Als prominenter Unterstützer und Gesicht der Kampagne fungiert Armin Assinger.

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Hepatitis A&B Aufklärungskampagne

Hepatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Leber, die im schlimmsten Fall zum Tode führen kann. Lange Zeit als Reisekrankheit unterschätzt, sind auch in Europa in den letzten Jahren die Hepatitis A Fälle stark angestiegen. Leider verfügen in Österreich nach wie vor fast 3 Millionen Menschen über keinen bzw. keinen ausreichenden Impfschutz.

Impfung bietet Schutz und Prävention

Weltweit sind etwa 350 Millionen Menschen mit dem Hepatitis B Virus infiziert. Bis zu einer Million Menschen sterben pro Jahr daran. Allein in Österreich leben mindestens 42.000 chronisch erkrankte Personen. Die Dunkelziffer dürfte jedoch weit höher liegen, denn viele wissen gar nicht, dass sie infiziert sind. „Hepatitis stellt eine weltweite Bedrohung dar, die auch in Österreich jedermann treffen kann. Entsprechende Impfungen können Schutz vor einer Ansteckung bieten“, erinnert Prof. Dr. Schön an die Überprüfung des eigenen Impfstatus.

Während Hepatitis B oft symptomlos verläuft, geht Hepatitis A gerade bei Erwachsenen mit den typischen Symptomen wie Gelbsucht, Übelkeit oder Bauchschmerzen einher.
Lange Zeit als Reisekrankheit unterschätzt, sind auch in Europa in den letzten Jahren die Hepatitis A Fälle stark angestiegen. „Erst im vergangenen Sommer wurde ein Hepatitis A Ausbruch in Skandinavien gemeldet, der durch Tiefkühlobst verursacht wurde“, erläutert Prof. Dr. Schön.

Abhängig von der Form der Hepatitis gibt es unterschiedliche Übertragungswege. Hepatitis A wird in erster Linie über verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel übertragen, das Hepatitis B Virus hingegen durch infiziertes Blut oder andere Körperflüssigkeiten.

 

Keinen ausreichenden Impfschutz

Leider verfügen in Österreich - trotz entsprechender Empfehlungen im Österreichischen Impfplan - nach wie vor fast 3 Millionen Menschen über keinen bzw. keinen ausreichenden Impfschutz.

„Aus einer aktuellen Umfrage wissen wir zudem, dass sich jede(r) zweite ÖsterreicherIn zu Hepatitis A&B nicht ausreichend informiert fühlt“, führt Prof. Dr. Schön fort. „Diesen Umstand haben wir - in Kooperation mit der Hepatitis Hilfe Österreich, dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und der Österreichischen Apothekerkammer - zum Anlass für die Initiierung einer breiten Aufklärungskampagne genommen“, erläutert Prof. Dr. Schön die Hintergründe für die bevorstehende Aufklärungskampagne.


„Die Leber leidet oft stumm. Warnende Symptome bleiben oft jahrelang aus“, spricht Angelika Widhalm einen Grund dafür an, warum Erkrankungen der Leber häufig zu wenig ernst genommen werden.
Hepatitis B Infektionen können zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen. Je früher die Infektion entdeckt wird, desto besser lässt sie sich therapieren. „Die Behandlung hat in den letzten zehn Jahren große Fortschritte gemacht. Hepatitis ist mittlerweile kontrollierbar“, berichtet Frau Widhalm von jüngeren medizinischen Entwicklungen.

Besonderen Aufklärungsbedarf sieht er bei Menschen aus einkommensschwächeren Schichten: „Aktuelle Daten zeigen einen Zusammenhang zwischen Armutsgefährdung und Impfschutz. Das ist unbefriedigend. Gesundheit darf keine soziale Frage sein. Eine Impfung kann Schutz und Prävention bieten“, stellt MMag. Staudinger vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, klar.


Armin Assinger: „Bei Hepatitis gibt’s nur einen Joker.“

„Schon als aktiver Skifahrer - unterwegs rund um den Erdball - war die Impfung seinerzeit ein Selbstverständnis“, berichtet der Ex-Skirennläufer und prominente Showmoderator von seinem Zugang zur Hepatitis Erkrankung.
Damals wie heute ist für Armin Assinger das Gespräch mit seinem Hausarzt ein wesentlicher Faktor für seine persönliche Gesundheitsvorsorge: „Durch meinen Hausarzt – und die gemeinsame Kontrolle meines Impfpasses - weiß ich mittlerweile, dass mich Hepatitis auch in Österreich treffen kann. Als Schutz gibt’s daher für mich nur einen Joker – und das ist die Impfung.“
Armin Assinger wird ab 13. Oktober 2014 als prominenter Unterstützer der Aufklärungskampagne die österreichische Bevölkerung auf Informationsmöglichkeiten zur Erkrankung aufmerksam machen. Bei Ärzten und Apothekern liegen Broschüren auf und darüber hinaus steht der Bevölkerung zu Informationszwecken unter der Adresse  www.stophepatitis.at eine Plattform zur Verfügung.