Homöopathie für jedes Alter

Homöopathische Arzneimittel werden hierzulande von etwa zwei Drittel der Frauen und etwa einem Drittel aller Männer angewendet, und dies in allen Altersgruppen. Zahlreiche große Studien belegen die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Homöopathika sowie deren hohes Einsparungspotenzial für das Gesundheitssystem.

Homöopathische Behandlungen bewirken bei vielen Patienten nachweislich deutliche klinische Verbesserungen - insbesondere gilt dies auch für chronische, schwierig zu behandelnde Leiden. "Gleichzeitig sind sie in der Lage, die öffentlichen Gesundheitsbudgets zu entlasten", betont Dr. Thomas Peinbauer, Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie, unter Berufung auf die Ergebnisse zahlreicher großer Beobachtungsstudien, die in den letzten Jahren in mehreren europäischen Ländern durchgeführt wurden.

Gerade ökonomischen Faktoren wird - neben Wirksamkeit und Verträglichkeit - angesichts knapper werdender finanzieller Ressourcen in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit geschenkt. Die Homöopathie schneidet im Vergleich zu konventionellen Therapien sehr gut ab.
 

Rasche Wirkung bei akuten Schmerzen

"Akute Schmerzzustände sind weit verbreitet, insbesondere gilt dies für Rücken- und Kopfschmerzen", berichtet Dr. Ilse Fleck-Václavik, Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie. Bei genauerem Nachfragen sind viele "akute" Beschwerden jedoch heftige Episoden einer zugrundeliegenden chronischen Störung - dies gilt insbesondere für Rücken- und Kopfschmerzen. Die Homöopathie bietet hier gute und ursächliche Heilungsansätze und zahlreiche weitere Vorteile.
 

Kostengünstig bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates

Erkrankungen des Bewegungsapparates verursachen einen großen Anteil aller Krankenstandstage und damit hohe volkswirtschaftliche Kosten. Besonders häufig sind Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Erwachsene und sogar Kinder. "Herkömmliche Therapien für entzündlichen Rheumatismus sind häufig ziemlich teuer", erläutert Dr. Erfried Pichler. "So können die Medikamentenkosten pro Woche bis zu 300 Euro betragen. Die Ausgaben für homöopathische Arzneien machen hingegen häufig nur einen Bruchteil aus. Damit sind diese für die Patienten meist deutlich günstiger, selbst wenn man bei herkömmlichen Therapien lediglich die Rezeptgebühren berücksichtigt."
 

Homöopathie in Österreich sehr beliebt

"Die Homöopathie genießt in der österreichischen Bevölkerung hohes Ansehen", erklärt Mag. Martin Peithner, Geschäftsführer der Dr. Peithner KG. Insgesamt 63 Prozent der Männer und 78 Prozent der Frauen stimmen der Aussage zu, dass Homöopathika gut wirken. Von den Anwendern sind es 89 Prozent, die der Homöopathie gute Wirksamkeit bescheinigen.
 

Forderung nach Kostenübernahme

In mehreren europäischen Ländern werden bereits die Kosten für homöopathische Behandlungen von der öffentlichen Hand übernommen. In Österreich ist dies jedoch - zumindest noch nicht der Fall. Daher hat die ÖGHM die Initiative http://www.kassenleistung.at gestartet, um Unterschriften der heimischen Bevölkerung zu sammeln. "Damit soll der Forderung nach einer Kostenübernahme für Homöopathie durch das Gesundheitssystem Nachdruck verliehen werden", so Dr. Pichler.
 
 

  • Datum 05.04.2016
  • Autor Pressekonferenz "Homöopathie für jedes Alter" | Hennrich.PR

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