Homöopathie: Gute Reise

Erholung und Entspannung – das suchen die meisten Urlauber fern der Heimat. Am besten planen Sie jetzt gleich und in Ruhe und nicht erst am Tag vor der Abreise die Reiseapotheke.

Über den Wolken
 

Viele Fluggäste leiden unter Flugangst mit massiven Angstgefühlen. Da die Symptomatik bei dieser Angst sehr unterschiedlich ist, kommen mehrere Arzneien in Frage. Hier ein Auszug der Wichtigsten:
Wenn sich die Angst hauptsächlich in körperlicher Unruhe äußert, wird Aconitum napellus (Blauer Eisenhut) gut tun. Bei Zittern, flauem Gefühl in der Magengrube sowie häufigen Harndrang können Betroffene zu Gelsemium sempervirens (gelber Jasmin) greifen.
Sollte das Schlimmste der „enge Raum“ im Flugzeug sein und der Magen-Darm-Bereich verrückt spielen, bis zu einer Durchfallserie, wäre Argentum nitricum (Silbernitrat) ratsam. Steht Übelkeit und Schwindel oder Jetlag im Vordergrund, kann Anamirta cocculus (Kockelskörner) weiterhelfen – ebenso bei Autofahrten.
Für Menschen, die das Gefühl plagt, vor lauter Angst keine Luft mehr zu bekommen und ein Schweißausbruch dem anderen folgt, wäre Tabacum (Tabakpflanze) die richtige Wahl.
Da die Angst oft schon am Vorabend einer Flugreise einsetzen kann, erfolgt die erste Einnahme der Arznei am besten bereits zu diesem Zeitpunkt, ebenso in der Abflugshalle und dann beim Start. Nimmt während des Fluges die Angst wieder zu, einfach die Gabe wiederholen. Jede Einnahme sollte aus fünf Globuli bestehen.  Alle genannten Einzelmittel sind in der Potenz C 30 zu empfehlen.
 

Gereizte Augen


Zugluft, Staub, trockene Luft durch Klimaanlagen oder zum Beispiel auch eine Überanstrengung der Augen bei langen Autofahrten können Augenbeschwerden hervorrufen. Bei plötzlich heftigen (klopfenden) Augenbeschwerden mit wenig Tränenfluss – etwa durch Zugluft – hilft Atropa belladonna D6 (Tollkirsche). Sind die Augen geschwollen oder ist eitriges Sekret vorhanden, liegt eventuell eine Bindehautentzündung vor. Deren Hauptmittel ist Euphrasia (Augentrost). Bei Brennen und Trockenheitsgefühl trotz reichlicher, gelblicher Tränenflüssigkeit (und verklebten Augenlidern morgens) kommt Pulsatilla pratensis (Wiesenküchenschelle) zum Einsatz.


Ohrenschmerzen und Rotznasen


Vor allem im Flugzeug bei Start und Landung oder auch bei Zugreisen durch lange Tunnel kann der Druck in den Ohren unerträglich werden. Wenn Gähnen, Kauen und Schlucken (Trinken!) nicht mehr helfen, könnte eine verstopfte Nase der Grund sein. Ohren- und Nasentropfen sollten daher in keiner Reiseapotheke fehlen. Außerdem helfen zum Beispiel Atropa belladonna (Tollkirsche) bei plötzlich einsetzenden Ohrenschmerzen und Pulsatilla pratensis (Wiesenküchenschelle) sowohl bei Ohrenschmerzen wie auch bei abwechselnd rinnender und verstopfter Nase. Bei trockener, verstopfter Nase sorgt Aconitum napellus D 6 (Blauer Eisenhut) eine schnellere Genesung. Stockschnupfen mit trockener und juckender Nase wird mit Luffa operculata D 6 (Schwammgurke) behandelt.
 

Verdauungsprobleme auf Reisen
 

Arsenicum album (weißes Arsenik) ist bei Reisedurchfall ein bewährtes Mittel und ist angezeigt bei brennenden Schmerzen im Magen mit Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, oft gleichzeitig, starker Schwäche und, wenn der Geruch und Anblick von Speisen unerträglich ist.

 

Tipp

Und gerade im Flieger immer viel trinken! Das ist wichtig um Thrombosen oder Verstopfung vorzubeugen und auch um Infekte abzuwähren. In diesem Fall sorgt Flüssigkeit, dass die Schleimhäute immer gut befeuchtet sind.
 

 

Mehr Information unter www.homoeopathiehilft.at

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Die Sonne scheint überall - nicht nur am Strand!

Der vernünftige Umgang mit der Sonne kann verhindern, dass ein Melanom auftritt. „Wir möchten heuer mit unserer Initiative vor allem jene Menschen erreichen, die tagtäglich der Sonne ausgesetzt sind, weil sie im Freien arbeiten,“ so Dr. Sevelda. „Die Sonne scheint überall, nicht nur am Strand“.

hier weiterlesen


Intimhygiene im Sommer

Juckreiz und Brennen im Intimbereich deuten meist auf einen Scheidenpilz hin. Vor allem im Badeurlaub im Sommer ist die Gefahr groß. Denn der Hefepilz "liebt" warme Temperaturen und Feuchtigkeit.

hier weiterlesen


Sonnen ohne Reue

Sonnenschutz ist unerlässlich. Denn: Sonnenbrände erhöhen das Hautkrebsrisiko. Vitalstoffe wie etwa Beta-Carotin, Biotin, Vitamin C und E sowie Selen und Nachtkerzenöl schützen die Haut von Innen.

hier weiterlesen


Die Kehrseite der Sommersonne

Wenn die Sommersonne vom Himmel brennt, lebt die Haut besonders gefährlich. Das Hautkrebsrisiko werde von vielen unterschätzt, sagen Experten. Besonders hellhäutige Menschen, die sich leicht einen Sonnenbrand einfangen, seien gefährdet.

hier weiterlesen


5 Tipps bei Wetterfühligkeit

Heute heiß, morgen kalter Regen: Wenn das Wetter umschwingt, leiden Viele unter Kopfschmerzen, Migräne und Kreislaufschwierigkeiten. Aber was kann man dagegen tun?

hier weiterlesen


Hitzewelle: Es wird künftig noch heißer

Für das bevorstehende Wochenende sind für Wien erneut Temperaturen um und über 30 Grad prognostiziert – und in der kommenden Woche soll die Quecksilbersäule wieder über 35 Grad klettern. Damit setzt sich der Tropensommer fort. Der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter betont: „Es wird künftig noch mehr Hitzewellen in Österreich geben.“

hier weiterlesen