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Impfen über 50

Impfen wird häufig als Kinderthema abgetan. Dabei gehören Schutzimpfungen zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen.

Gesundheit aktiv schützen

 

Vor allem bei der Generation 50+ sind Impflücken zu beobachten. „Impfungen für ältere Menschen sind aus ärztlicher Sicht besonders wichtig. So verursachen Infektionskrankheiten vor allem bei Menschen mit bestehenden Grundkrankheiten im Vergleich zu jungen Personen erheblich häufiger schwere Komplikationen, andererseits haben Senioren eine besondere Verantwortung, da sie bei nicht mehr ausreichendem Impfschutz noch ungeschützte Personen, beispielsweise ungeimpfte Säuglinge, anstecken können“, so Dr. Rudolf Schmitzberger von der Ärztekammer Wien. Außerdem verändert sich mit zunehmendem Alter das Immunsystem – die Infektanfälligkeit steigt deutlich an. Das führt nicht nur zu vermehrten Infekten, sondern auch zu zum Teil schweren, bedrohlichen Verlaufsformen.

Influenza und Pneumonie werden zu zunehmend gefährlichen Erkrankungen.

Der österreichische Impfplan empfiehlt für die Generation 50+ folgende Impfungen: Tetantus, Diphterie, Polio, Pertussis, FSME, Herpes Zoster, sowie Influenza und Pneumokokken.

  • Datum 24.03.2014
  • Autor CB