Intimhygiene im Sommer

Juckreiz und Brennen im Intimbereich deuten meist auf einen Scheidenpilz hin. Vor allem im Badeurlaub im Sommer ist die Gefahr groß. Denn der Hefepilz "liebt" warme Temperaturen und Feuchtigkeit.

Oft kommt noch ein weiß-krümeliger Ausfluss dazu. Verursacht wird er durch eine Infektion mit  Hefepilzen. Auch bei gesunden Frauen kommen solche Hefepilze in der Scheide vor. Dank der Milchsäurebakterien, die in der Scheide für ein saures Milieu sorgen, können sie sich aber nicht  vermehren. Dieses saure Milieu ist anfällig für Störungen. Hormonschwankungen – in der Menopause, der Schwangerschaft oder bei Pilleneinnahme –, Stress etc. können dazu führen, dass die Pilze über Hand nehmen.

Im Sommer

Nasse Badekleidung bietet dem Pilz beste Bedingungen. Chlorwasser greift die natürliche Scheidenflora an. Daher sollten Sie nach dem Schwimmen  die nasse Badekleidung gegen trockene tauschen. Falls sie Tampons verwenden, sollten Sie auch  diese nach dem Schwimmen wechseln.
 

Intimhygiene

Eine zu intensive Intimhygiene – vor allem mit den falschen Produkten – kann die Ursache für eine  Pilzinfektion sein. Denn durch Seifen wird das saure Milieu in der Scheide gestört. Grundsätzlich reicht  es, den Intimbereich einmal täglich mit Wasser zu waschen. Wem das zu wenig ist, der kann auf  spezielle Intimwaschlotionen zurückgreifen, die meist Milchsäure enthalten. Auf Intimsprays und  Intimdeos sollten Sie verzichten. Unterwäsche aus Synthetikfasern führt dazu, dass man leichter  schwitzt. Luftdurchlässige Unterwäsche aus Naturfasern ist besser geeignet.

Scheidenpilz – das hilft!

Für die Behandlung eines Scheidenpilzes gibt es Vaginalzäpfchen und Cremes, mit denen der Pilz  meist nach ein paar Tagen verschwindet. Nach der Behandlung sollten Sie die Vaginalflora wieder  stabilisieren. Dazu eigenen sich Vaginalkapseln mit Milchsäurebakterien sehr gut.
 

  • Datum 08.07.2016
  • Autor Mag. pharm. Barbara Verdino

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Die Sonne scheint überall - nicht nur am Strand!

Der vernünftige Umgang mit der Sonne kann verhindern, dass ein Melanom auftritt. „Wir möchten heuer mit unserer Initiative vor allem jene Menschen erreichen, die tagtäglich der Sonne ausgesetzt sind, weil sie im Freien arbeiten,“ so Dr. Sevelda. „Die Sonne scheint überall, nicht nur am Strand“.

hier weiterlesen


Intimhygiene im Sommer

Juckreiz und Brennen im Intimbereich deuten meist auf einen Scheidenpilz hin. Vor allem im Badeurlaub im Sommer ist die Gefahr groß. Denn der Hefepilz "liebt" warme Temperaturen und Feuchtigkeit.

hier weiterlesen


Sonnen ohne Reue

Sonnenschutz ist unerlässlich. Denn: Sonnenbrände erhöhen das Hautkrebsrisiko. Vitalstoffe wie etwa Beta-Carotin, Biotin, Vitamin C und E sowie Selen und Nachtkerzenöl schützen die Haut von Innen.

hier weiterlesen


Die Kehrseite der Sommersonne

Wenn die Sommersonne vom Himmel brennt, lebt die Haut besonders gefährlich. Das Hautkrebsrisiko werde von vielen unterschätzt, sagen Experten. Besonders hellhäutige Menschen, die sich leicht einen Sonnenbrand einfangen, seien gefährdet.

hier weiterlesen


5 Tipps bei Wetterfühligkeit

Heute heiß, morgen kalter Regen: Wenn das Wetter umschwingt, leiden Viele unter Kopfschmerzen, Migräne und Kreislaufschwierigkeiten. Aber was kann man dagegen tun?

hier weiterlesen


Hitzewelle: Es wird künftig noch heißer

Für das bevorstehende Wochenende sind für Wien erneut Temperaturen um und über 30 Grad prognostiziert – und in der kommenden Woche soll die Quecksilbersäule wieder über 35 Grad klettern. Damit setzt sich der Tropensommer fort. Der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter betont: „Es wird künftig noch mehr Hitzewellen in Österreich geben.“

hier weiterlesen