Kalorienreiche Weihnachtszeit

In der Vorweihnachtszeit locken süße Adventskalender und frischgebackene Plätzchen, das opulente Essen gehört dann zu den Feiertagen dazu wie Tannenbaum und Geschenke. Diese Kombination aus reichhaltigem Angebot an Leckereien, viel Freizeit aber wenig Bewegung verursacht bei vielen Menschen Winterspeck. Doch was, wenn der Winterspeck übermäßig wird?

Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren im Jahr 2008 weltweit 1,4 Milliarden Menschen übergewichtig – entsprechend stuft die WHO Adipositas als das am schnellsten wachsende Gesundheitsproblem ein und bezeichnet es als „globale Adipositas-Epidemie“. Denn Adipositas begünstigt Gefäßkrankheiten und Gelenkbeschwerden und erhöht das Risiko für Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck. Die 2013 veröffentlichte DEGS1-Studie des Robert-Koch-Instituts zeigt, dass 67,1% der Männer und 53% der Frauen übergewichtig sind – und 23,3% der Männer sowie 23,9 Prozent der Frauen sogar adipös. 1998 lag der Anteil bei Männern noch bei rund 19 Prozent und bei Frauen bei 22,5 Prozent. Die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen verzeichnet den größten Adipositas-Anstieg. Und laut der KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig, etwa 6% sogar adipös.

„Adipositas beeinflusst nicht nur Aussehen und Selbstwertgefühl, sondern ist eine Krankheit, die ernste Folgeerkrankungen verursachen kann. Mit unserem neuen Adipositas-Film machen Ärzte ihre Patienten bereits im Wartezimmer auf diese Krankheit aufmerksam – ein idealer Einstieg für das anschließende Arzt-Patienten-Gespräch.“, erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer®. Denn Adipositas wird viel zu oft noch als Zeichen von Charakter- oder Willensschwäche abgetan, Betroffene werden häufig mit Diskriminierung und Hänseleien konfrontiert.

Die Ursache für Adipositas ist meist eine zu hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch, wer also zu viel Fett und Kohlehydrate isst und sich gleichzeitig nur wenig bewegt, lagert die überschüssige Energie in Form von Fett im Körper ein. Da helfen keine Blitzdiäten oder Hungerkuren, vielmehr ruht die richtige Therapie auf zwei Säulen: Langfristige Ernährungsumstellung und viel Bewegung. Ebenso wichtig ist die eigene Motivation zur Gewichtsreduktion sowie das reduzierte Gewicht auf Dauer stabil zu halten. All das in den Griff zu bekommen klingt leichter, als es tatsächlich ist. Deswegen sind ärztlicher Rat und professionelle Unterstützung unablässig.

 

  • Datum 07.12.2015
  • Autor TV-Wartezimmer® GmbH & Co. KG

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