9.9. - Tag des alkoholgeschädigten Kindes

Nach wie vor greifen zu viele Frauen während der Schwangerschaft zu einem Glas Wein, Prosecco und genießen einen Cocktail. Trotz der bekannten Risiken gibt laut einer Karmasin-Studie von 2012 jede fünfte österreichische Frau an, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken.

Die Folgen für das Kind können irreversible geistige Schäden wie Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme oder verminderte Intelligenz sowie verringertes Körperwachstum, Organkrankheiten und Kopf- und Gesichtsfehlbildungen sein. Am Tag des alkoholgeschädigten Kindes will die Initiative "Mein Kind will keinen Alkohol" nun mit einer breit angelegten Folder-Verteilung auf das Thema hinweisen. Drei Tage lang wird der Aufklärungsfolder an Schwangere und Mütter verteilt. Gestartet wird am Tag des Kindes (7. September) bei den Bezirks-Events der Wiener Kinderfreunde.

Null Promille während der Schwangerschaft, das fordert die Initiative seit rd. drei Jahren und hat damit prominente Mitstreiterinnen (u.a. Birgit Reitbauer, Kristina Sprenger oder Michaela Dorfmeister). Auch Prim. Dr. Klaus Vavrik, Vorstand der Liga für Kinder- & Jugendgesundheit und selbst Kinderarzt unterstützt die Anliegen der Initiative: "Die direkte körperliche Verbindung zwischen der Mutter und ihrem ungeboren Kind und die damit verbundene Verantwortung und unwiederbringlichen Folgen auch geringer Mengen Alkohol auf die Gesundheit des Babies, müssen immer wieder bewusst gemacht werden."

Das sogenannte Fetale Alkoholsyndrom (FAS) bildet zusammen mit dem Down-Syndrom die häufigste Behinderung unter den Neugeborenen.

„Mein Kind will keinen Alkohol!“ ist eine Initiative von Pernod Ricard Austria mit dem Ziel darüber zu informieren, dass schon geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft, lebenslange Folgen für den Fötus haben können und nur die vollständige Abstinenz vor FAS des Kindes schützt.

Weiterführende Informationen: http://www.mein-kind-will-keinen-alkohol.at/

 

 

 

Foto:  Copyright Mein Kind will keinen Alkohol / Philipp Lipiarski

 

Alkoholkrankheit

















Zur Verfügung gestellt von vielgesundheit.at

  • Datum 09.09.2014
  • Autor massgeschneidert - Mag. Petra Leitner