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Kurzurlaub – was tut gut?

Ein paar Tage ausspannen, Energie tanken… Viele Tourismusprospekte bieten den berühmten Kurzurlaub zum Abschalten an. Seine Beliebtheit ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Derzeit beträgt die durchschnittliche Verweildauer des österreichischen Tourismusgastes 3,7 Tage.

Fliegen wir doch schnell zu einem Einkauf nach New York oder zum Schwimmen nach Mallorca – heutzutage sind derartige Kurztrips nicht selten. Technisch ist es ohne Schwierigkeiten möglich in 16 Stunden in Amerika und zurück zu sein. Ist es aber auch sinnvoll?
Eine Faustregel besagt, dass wir pro Stunde Zeitumstellung und 10 Grad Temperaturunterschied etwa einen Tag zur Anpassung benötigen. Das bedeutet, je kürzer unser Urlaub umso näher sollten wir unserem Wohnort bleiben.

Übungen für die Reise

Bei längeren Reisen werden Wirbelsäule, Kreislauf, Venen und Arterien besonders belastet. Sorgen Sie daher nach 1 bis 1 ½ Stunden für genügend Bewegung. Zeitweises Aufstehen, Herumgehen oder Anspannungsübungen im Sitzen helfen gegen geschwollene Beine und Co. Aber auch im Sitzen können Sie ein paar Übungen machen. Beine ausstrecken – Knöchel und Knie fest aneinander pressen,  loslassen, Vorfüße anheben und Schienbeinmuskel anspannen, Fersen anheben, Waden anspannen, loslassen, Zehen gegen den Boden krallen – Fußsohle anspannen. Zwischendurch auch mal den ganzen Körper strecken, dehnen, die Schultern kreisen oder kurz auf der Stelle laufen. So wird die Anreise nicht zur Belastung.


Urlaub in Österreich

Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Österreich bietet viele Möglichkeiten – Wandern, Schwimmen, Radfahren, in den Bergen oder am See sein… Gerade die Berge bieten viele Möglichkeiten des aktiven Erholens.

Hier einige Tipps zum Vermeiden unnötiger Probleme:

  • Bei Herz-Kreislaufproblemen sprechen Sie grundsätzlich vor der Tour mit Ihrem Arzt.

 

  • Planen Sie Ihre Tour genau und achten Sie auf eine gut interpretierbare Wanderkarte.

 

  • Machen Sie Pausen – rechtzeitige Pausen dienen der Erholung und verhindern eine Übermüdung durch die Verletzungsgefahr steigt.

 

  • Leichter Proviant wie ein Apfel und ein Stück Brot oder Trockenfrüchte und ein paar Nüsse helfen gegen Leistungstiefs. Ebenfalls nicht zu vergessen ist die Flasche Wasser! Denn auch am Berg brauchen Sie mehr Flüssigkeit.

 

  • Seilbahn und Sessellift öffnen uns die Welt der Gipfel oft in kurzer Zeit. Günstiger Weise nützt man sie jedoch – wenn überhaupt – für den Abstieg; hierdurch können Sie lästige Knieprobleme vermeiden.

 

  • Achten Sie auf die richtige Ausrüstung! Da es in den Bergen rasch zu Witterungswechsel, Wind und Temperatursturz kommen kann, ist die Mitnahme von Wind- und wasserdichter Kopfbedeckung und Überbekleidung empfehlenswert.

 

  • Feste Wanderschuhe geben Sicherheit und guten Halt in unebenem Gelände, auch Ihre Füße werden es Ihnen am Abend danken, wenn Sie kein Brennen verspüren.

 

  • Auch wenn Sie es hoffentlich nicht brauchen – ein Erste-Hilfe-Paket ist ein Muss im Rucksack.

 

  • Vergessen Sie die Sonnencreme nicht! Die UV-Strahlung am Berg ist deutlich stärker als Sie meinen würden.

 

  • Last but not least – Lassen Sie Ihre Sorgen und Lasten im Tal! Genießen Sie am Berg nicht nur den herrlichen Ausblick und die gute Luft, sondern versuchen Sie auch mental die Berge zu einem positiven Erlebnis zu machen: Nehmen Sie die Schönheit der Berge, die gute reine Luft, die Weite des Landes und die wundervolle Pflanzenwelt bewusst auf und speichern Sie diese Augenblicke als schöne Erinnerung für später.

  • Datum 06.06.2016
  • Autor Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner und Mag. pharm. Claudia Dungl

Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner<p> & Mag. pharm. Claudia Dungl

Prof. Dr. med. Andrea Dungl-Zauner &
Mag. pharm. Claudia Dungl

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