Unter der Lupe: Vagisan®

Fast jede zweite Frau in den Wechseljahren und danach kennt das Gefühl von Trockenheit, Juckreiz oder Brennen in der Scheide und im Intimbereich. Ursache ist unter anderem eine abnehmende Produktion von weiblichen Sexualhormonen (u.a. Östrogene). In der Scheide wird weniger Scheidenflüssigkeit produziert, die Haut wird dünner und verletzlicher. Dabei handelt es sich um ganz normale Vorgänge, die dennoch erhebliche Beschwerden mit sich bringen können und die Lebensqualität mindern. Dennoch wird Scheidentrockenheit immer noch weitestgehend tabuisiert.

Das Beschwerdebild kennen auch schon jüngere Frauen, z.B. nach Operationen an der Gebärmutter oder an den Eierstöcken, während der Schwangerschaft und in der Stillzeit, unter der Einnahme der „Pille“. Darüber hinaus können Chemotherapie und Bestrahlung im Zusammenhang mit einer Krebstherapie Scheidentrockenheit als Nebenwirkung mit sich bringen. Sie kann auch bei Stress
auftreten oder als Nebenwirkung von einigen Arzneimitteln, z.B. gegen Diabetes oder Depressionen. Mit einem wässrigen Gel sind viele Frauen nicht zufrieden: Sie finden, dass diese fettfreien Produkte
ihre spröde gewordene, leicht reizbare Scheidenhaut nicht ausreichend pflegen und geschmeidig halten können.

Hormonfreie Produkte von Frauen meist bevorzugt

Sie würden lieber eine Creme verwenden. Cremes gegen Scheidentrockenheit gab es viele Jahre lang wiederum nur als hormonhaltige Arzneimittel. Viele Frauen aber möchten oder dürfen keine Hormone
anwenden. Zusätzlich möchten sie auf die pflegende Komponente einer Creme nur ungern verzichten. Ihnen kann die Vagisan® FeuchtCreme empfohlen werden: Sie lindert die Trockenheit, führt Feuchtigkeit und zusätzlich pflegende Lipide zu und verbessert die Geschmeidigkeit der Vagina – und das ganz ohne
Hormone. Vagisan® FeuchtCreme kann auch vor dem Intimverkehr verwendet werden. Intravaginal wird es täglich einmal angewendet. Nach Besserung der Beschwerden kann die Anwendungshäufigkeit
nach Bedarf herabgesetzt werden. Im äußeren Intimbereich ist eine tägliche Mehrfachanwendung, je nach Bedarf, möglich.


Die richtige Pflege macht’s

Nicht nur Scheidentrockenheit ist ein Problem: Etwa 70% aller Frauen haben im äußeren Intimbereich nicht-infektionsbedingte Hautirritationen wie Wundsein, Juckreiz, Brennen und Rötungen. Diese Hautirritationen können durch Schweiß, Urin, Ausfluss, Stuhl, ein feuchtwarmes Milieu (Baden, Schwimmen), übertriebene Hygiene, Waschen mit nicht pH-neutralen Seifen, zu starke Reibung („Haut auf Haut“ beim Radfahren, etc.) verursacht werden. Es ist wichtig, die Haut im äußeren Intimbereich durch sorgsame Intimhygiene gesund zu erhalten. Die Wahl sollte daher auf eine Reinigungslotion fallen, die den Säureschutzmantel möglichst wenig stört, d.h. die Haut nicht entfettet und den normalen pH-Wert erhält. Hier kann Vagisan® Intimwaschlotion empfohlen werden. Ihre milden Waschsubstanzen reinigen wirksam und schonend zugleich. Milchsäure sorgt für einen hautfreundlichen pH-Wert von ca.
5, der natürliche Säureschutzmantel der Haut wird geschont. Zusätzlich beruhigt Kamillenextrakt die Haut.


Scheuen Sie sich nicht in Ihrer Apotheke über das "Tabuthema" Intimpflege und Scheidentrockenheit zu sprechen.

  • Datum 08.04.2014
  • Autor Dr. August Wolff GmbH & Co. KG

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