zurück

Österreichs Apotheker verstehen sich als Arzneimittel-Manager

Wer notwendige Medikamente gar nicht, falsch oder ohne Kontrolle einnimmt, gefährdet sich selbst und verursacht hohe Folge-Kosten für das Gesundheitssystem. Damit das nicht passiert, verstehen sich Apotheker als Arzneimittel-Manager.

Medikamente muss man immer richtig einnehmen

Wer notwendige Medikamente gar nicht, falsch oder ohne Kontrolle einnimmt, gefährdet sich selbst und verursacht hohe Folge-Kosten für das Gesundheitssystem. Damit das nicht passiert, verstehen sich Apotheker als Arzneimittel-Manager.

Der Arzt verschreibt eine Therapie – aber hält sich der Patient daran? Das Medikament soll nur vor Mahlzeiten eingenommen werden – aber achtet der Patient darauf? Das Medikament wirkt nur dann richtig, wenn es nicht mit anderen Arzneimitteln kombiniert wird – aber weiß das der Patient? Fehler und Probleme, mit denen Österreichs Apotheker täglich konfrontiert werden. Und die sie täglich lösen.

Österreichs Apotheken sind oft das letzte „Netz“, wenn es um Arzneimittelsicherheit geht. Die beste Diagnose nützt nichts, wenn der Patient die Medikamente falsch einnimmt. Die Rolle des Apothekers ist wie die eines „Übersetzers“. Jedem Patienten muss individuell erklärt werden, wie verordnete Medikamente richtig wirken und eingesetzt werden. Das gilt aber nicht nur für die rezeptpflichtigen Arzneimittel, sondern auch für die frei erhältlichen Medikamente.

Unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen können einen positiven Therapieverlauf entscheidend schwächen. Auf Dosis, Mischung und Kombination der Wirkstoffe kommt es an. Ohne Kontrolle geht das nicht. Deshalb nehmen Österreichs Apotheker die wichtige Rolle eines Arzneimittel-Managers ein.

Nur der Apotheker weiß, was (noch) alles eingenommen wird. Durch den richtigen Einsatz von Arzneimitteln können Spitalsaufenthalte gesenkt und dadurch hohe Folge-Kosten für das Gesundheitssystem gespart werden. Das nützt der eigenen Gesundheit und hilft dem Staat.

 

Gemeinsam profitieren wir alle

Unter dem Strich muss immer ein Mehr an Lebensqualität für unsere Patienten stehen. Außerdem werden Kosten eingespart, wenn weniger Fehler bei der Einnahme von Medikamenten passieren.

In den USA werden rund 30% aller Spitalsaufenthalte durch falsche und unkontrollierte Einnahme von Medikamenten verursacht. Weil jeder fast alles ohne Rezept bekommt.

Wir in Österreich gehen einen anderen, besseren Weg. Das persönliche Gespräch mit dem Patient kann keine Maschine oder das Internet ersetzen. Deswegen liegt die Zukunft ganz klar in den öffentlichen Apotheken „ums Eck“.

Machen Sie sich in einer der 1.330 öffentlichen Apotheken in Österreich selbst ein Bild.

Ihr Dr. Christian Müller-Uri
Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes

  • Autor Wörter PR GmbH | Österreichischer Apothekerverband