Schlafapnoe nicht „harmloses“ Schnarchen

Mindestens vier Prozent der österreichischen Bevölkerung sind davon betroffen - Männer deutlich häufiger als Frauen: Schlafapnoe heißt die Diagnose, die oft mit harmlosem Schnarchen assoziiert wird, deren Folgen jedoch fatal sein können.

Schnarchen - fast jeder Mensch hat seine schlechten Erfahrungen damit! Oft wird das monotone "Sägen" zu Recht als lästig, aber meist ungefährlich bagatellisiert. Das trifft auf das sogenannte Schlafapnoesyndrom leider nicht zu: Hier kommt es zu teils minutenlangen Atempausen mit anschließenden Weckreaktionen und explosionsartigem Aufschnarchen. Das führt zu fehlendem Tief-und Traumschlaf und lebensbedrohlichem Sauerstoffmangel und in Folge zu Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Unmittelbar wahrnehmbar ist die Neigung zu Tagesmüdigkeit und Antriebslosigkeit.

Wer also schnarcht, in der Nacht aufschreckt und am Tag müde und antriebslos ist sowie zu Sekundenschlaf neigt, sollte Rat bei einem Lungenfacharzt einholen. Dieser veranlasst eine Zuweisung in ein Schlaflabor, wo neben anderen Parametern Atempausen und Sauerstoffversorgung des Körpers gemessen und aufgezeichnet werden, um danach eine entsprechende Behandlung einzuleiten. Demnächst erwartet das akkreditierte Schlaflabor der Privatklinik Graz Ragnitz den tausendsten Patienten.

 Dr. Heimo Liendl, Lungenfacharzt: "Im Schlaflabor diagnostizieren und therapieren wir diese schwere, aber sehr gut behandelbare Krankheit seit fast 15 Jahren. Unser erfahrenes Team hat bereits die 4000ste Messung durchgeführt. Im Sommer erwarten wir den tausendsten Patienten, den wir durch die Versorgung mit einem Therapiegerät von seinem gefährlichen Leiden befreien." Das geschieht mittels "pneumatischer Schienung" der oberen Atemwege. Eine Atemmaske verhindert durch leichten Überdruck das Zusammenfallen der Atemwege.
So werden Atempausen und damit auch das Schnarchen abgestellt.

 

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