Österreicher schlafen zu wenig

Die überwiegende Mehrheit der Österreicher (71,8 %) schläft mit fünf bis sieben Stunden pro Nacht eher zu wenig. Das zeigt eine vor kurzem durchgeführte Umfrage* unter mehr als 2.300 Österreicherinnen und Österreichern.

Der Weltschlaftag wurde 2008 von der World Association of Sleep Medicine (WASM) unter dem Motto „Good Sleep, Healthy Aging“ initiiert, um auf die Bedeutung ausreichenden Schlafs hinzuweisen. Eine zu kurze Schlafdauer bzw. schlechte Schlafqualität haben negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Bereits jetzt leidet etwa jeder vierte Österreicher an Schlafstörungen und den damit einhergehenden Einbußen bei der Lebensqualität. Das moderne Leben, mit seinen oft langen Arbeitstagen und dem überaktiven Freizeitverhalten, trägt dazu bei, dass die Österreicher Abstriche bei ihrer Schlafdauer machen. Nur etwa jeder Fünfte (21,7 %) schläft werktags zwischen acht und neun Stunden; der Großteil der in der Studie Befragten schläft deutlich weniger. Dabei benötigt ein Erwachsener in der Regel zwischen acht und zehn Stunden Schlaf, um vollkommen erholt und entspannt den Tag beginnen zu können.
 

Schlafqualität ist noch wichtiger als Schlafdauer

Der Schlafbedarf ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Menschen sind bereits nach einer kürzeren Schlafdauer ausreichend erholt, vor allem dann, wenn die Schlafqualität stimmt. „Wir sollten auf unsere innere Uhr hören und unserem Schlafbedürfnis nachgeben“, so Florian Brandstetter. „Es gilt: Besser kürzer gut geschlafen, als lang schlecht, wenn nicht ständig massiv zu wenig geschlafen wird. Die Schlafqualität hängt von verschiedensten Faktoren ab, einer davon ist das Schlafsystem. Wer sich schlecht bettet, der schläft auch schlecht. Das alte Sprichwort hat nichts von seiner Gültigkeit verloren. Für uns ist der Weltschlaftag daher ein Anlass, um die Österreicher daran zu erinnern, dass erholsamer Schlaf wichtig für Körper und Seele ist.“
 

  • Datum 16.03.2016
  • Autor Johannes Axnix | axnix advanced relations

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