Adipositas Selbsthilfegruppe Österreich

Adipositas (Fettleibigkeit) ist mehr als nur Übergewicht: Es ist eine chronische und ernstzunehmende Erkrankung, die unterschiedliche Ursachen haben kann.

Meist ist es ein Zusammenspiel von genetischer Disposition und Lebensgewohnheiten, das letztlich zu Adipositas führt. Ebenso verantwortlich ist eine boomende Fertigprodukteindustrie. Wenig  empfehlenswert sind Lebensmittel die Unmengen an Zucker, Salz und Geschmacksverstärkern  enthalten. Fehlende, unübersichtliche oder missverständliche Formulierungen auf Lebensmittelverpackungen sind adipösen Menschen meist keine Hilfe. Betroffene leiden an Atemnot,  erhöhtem Blutdruck, Schlafstörungen, Diabetes – außerdem schmerzen die Gelenke. Weder Gelenke  noch Wirbelsäule sind der Fettlast gewachsen und nutzen sich daher früher als normal ab. Das Risiko,  an Schlaganfall oder Herzinfarkt zu sterben, ist erheblich höher als bei Normalgewichtigen.

Weiters leiden Betroffene oftmals unter einem verminderten Selbstwertgefühl aufgrund von Vorurteilen und Diskriminierung. Charakteristisch für Fettsüchtige ist, dass ihr Sättigungsgefühl beeinträchtigt ist. Sie  klagen darüber, dass sie nicht aufhören können zu essen. Als Maß für Übergewicht dient der  sogenannte Body-Mass-Index (BMI). Von Fettleibigkeit spricht man ab einem BMI von 30. Sowohl bei der  konservativen als auch bei der chirurgischen Therapie ist immer ein Paket notwendig, das sich aus Ernährungsumstellung, Bewegung-Sport und gegebenenfalls auch psychologischer Betreuung zusammensetzt.

Die Gruppe

● Wer versteht mich und meine Situation?
● Was kann ich gegen mein massives Übergewicht (Adipositas) tun?
● Wie komme ich aus diesem Teufelskreis raus?
● Wo finde ich einen medizinischen Experten?

Diese und noch viele weiter Fragen von Betroffenen und Familienangehörigen werden in der Adipositas  Selbsthilfegruppe Österreich beantwortet – und das persönlich und kostenlos. Die Gruppe bietet  Informationen im Internet als eine der ersten Anlaufstellen an, weil ein anonymer Zugang als sehr  wichtig erachtet wird. Besonders wichtig ist der Gruppe aber auch der fachliche Informationsaustausch  im Rahmen von persönlichen Gesprächen; und dieser findet mittlerweile in mehr als 30  Selbsthilfegruppen österreichweit regelmäßig statt.

 

Kontakt

Elisabeth Jäger
Tel.: +43 664 8240992
E-Mail: elisabeth-m.jaeger@a1.net
http://www.adipositas-shg.at

  • Datum 15.04.2016
  • Autor CB

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Verein Regenbogen Österreich

Wenn ein Baby vor, während oder kurz nach der Geburt stirbt, bricht für die betroffenen Eltern eine Welt zusammen. Trauer, Schmerz und Hilflosigkeit machen es schwer, den Alltag zu bewältigen. Anbei einige Begriffserklärungen rund um das Tabuthema Fehl-/Totgeburt.

hier weiterlesen


EVA – Endometriose Vereinigung Austria

Endometriose ist eine in der Gesellschaft eher unbekannte, aber häufige Krankheit, von der ca. 10-15% aller Frauen zwischen der ersten Regelblutung und den Wechseljahren betroffen sind. Endometriose ist eine gutartige, aber chronische Erkrankung bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter.

hier weiterlesen


Overeaters Anonymous Österreich

Viele Menschen kennen das Gefühlt, sich nach üppigem Essen vollgestopft, müde und schläfrig zu fühlen. Während dies vor allem an Festtagen oder nach einem ausgiebigen Restaurantbesuch für Viele „normal” ist, wird dieser Zustand für Einige zu einem unkontrollierbar scheinenden Dauerzustand.

hier weiterlesen


Österreichische Selbsthilfegruppe Primärer Immundefekte

Der Mensch ist ständig Angriffen von Viren, Bakterien und Pilzen ausgesetzt. Die Abwehr dieser Angriffe übernimmt das Immunsystem.

hier weiterlesen


Selbsthilfegruppe Burn-Out Wiener Neustadt

Burn-out ist ein Zustand geistiger und körperlicher Erschöpfung und geht mit dem Gefühl der Überforderung und einer reduzierten Leistungsfähigkeit einher.

hier weiterlesen


Österreichische Vereinigung Morbus Bechterew

In Österreich sind etwa 70 000 Menschen von Morbus Bechterew betroffen. „Morbus“ steht für Krankheit, „Bechterew“ für den vermeintlichen Erstbeschreiber dieser Krankheit, den Neurologen Dr. Bechterew aus Moskau.

hier weiterlesen