shutterstock_93878299.jpg

zurück

Studie: Österreicher klagen vermehrt über sensible Haut

Frauen und Männer in Österreich leiden zunehmend unter sensibler Haut. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von marketagent im Auftrag von Kosmetik transparent. 500 Personen in ganz Österreich wurden in einer Online-Umfrage zu ihren individuellen Hautbedürfnissen und persönlichen Einstellungen zu Ernährung, Gesundheit und Sport befragt. Die Ergebnisse zeigen: Die Hautprobleme sind vielfältig und die Pflegebedürfnisse werden individueller.

„Die aktuellen Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass die Hautprobleme der Menschen immer vielfältiger werden“, betont Gerhard Gribl, Experte bei Kosmetik transparent. Rund die Hälfte der Österreicher meint zwar, dass sich ihre Haut meistens normal anfühlt, aber immerhin bereits 21 Prozent leiden des Öfteren unter spannender und trockener Haut. 20 Prozent der Befragten haben eine Haut, die leicht auf äußere Einflüsse reagiert. Rund 22 Prozent der Österreicher haben Akne, etwa 16 Prozent eine unreine Haut, die oft von Pickeln betroffen ist. Jeder Zehnte klagt über fettige Haut, die stark glänzt. Neun Prozent macht eine gereizte und gerötete Haut zu schaffen. Und fünf Prozent sind von einer Problemhaut (z.B. durch Neurodermitis, Psoriasis) betroffen. Insbesondere jüngere Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren macht eine Problemhaut zu schaffen: Hier sind es sogar elf Prozent.

 

Österreicher klagen zusehends über sensible Haut

16 Prozent der Österreicher bezeichnen ihre Haut als sensibel. Besonders interessant: Speziell jüngere Menschen zwischen 14 und 29 Jahren haben sensible Haut (23 Prozent). Zum Vergleich: Bei den Über-60-Jährigen sind es nur sechs Prozent. Und sogar mehr als ein Drittel der Befragten ist überzeugt, dass ihre Haut in den vergangenen Jahren empfindlicher bzw. sensibler geworden ist. Bei den Frauen sind sogar 43 Prozent davon überzeugt, bei den Männern 24 Prozent.
 

Frauen stärker betroffen als Männer

Frauen sind grundsätzlich öfter von empfindlicher, trockener und sensibler Haut betroffen als Männer: So geben 26 Prozent der Frauen, aber nur 15 Prozent der Männer an, dass ihre Haut oft spannt und trocken ist. Mehr als ein Viertel der Frauen, aber nur 15 Prozent der Männer haben empfindliche Haut, die leicht auf äußere Einflüsse reagiert. Und während 19 Prozent der Österreicherinnen eine sensible Haut haben, sind es „nur“ 13 Prozent der männlichen Befragten.


Hautbedürfnisse werden individueller

Mehr als 53 Prozent der Befragten achten beim Kauf von Kosmetikprodukten ganz bewusst darauf, dass sie auf ihre individuellen Hautbedürfnisse abgestimmt sind. Während es bei den Frauen sogar fast 70 Prozent sind, tun dies nur knapp 36 Prozent der Männer. Gerhard Gribl zu diesem Trend: „Die Pflegebedürfnisse der Verbraucher werden immer individueller. Viele neue Gesichtspflege-Linien sind auf diese Hautbedürfnisse abgestimmt und bieten eine umfassende Pflege für irritierte, gerötete und gestresste Haut.“ 


Winter und hektischer Alltag setzen Haut unter Stress

Fast jeder zweite Österreicher klagt besonders im Winter über trockene Haut, die spannt und sich rau anfühlt. Mehr als ein Drittel der Österreicher meint, dass ihre Haut empfindlicher ist, wenn sie im Stress sind. Auch hier ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern groß: Bei den Frauen unterstützen sogar mehr als 46 Prozent diese Aussage, bei den Männern nur 24 Prozent. Besonders jüngere Menschen sind von empfindlicher Haut betroffen, wenn sie unter Stress stehen: So gibt jeder zweite 20- bis 29-Jährige an, dass seine Haut empfindlicher ist, wenn er im Stress ist. Bei der Generation 60+ ist das gerade einmal ein Viertel.

 

  • Datum 26.11.2015
  • Autor Carina J. Bradl, Pressestelle Kosmetik transparent

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Die Apotheke ist weiblich

Die Apothekerin, die Aspirantin, die Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin: Die 1.380 österreichischen Apotheken sind in der Hand von Frauen. 90 Prozent aller 16.000 Beschäftigten sind weiblich und das bis hinauf in die Chefetagen, denn jede zweite Apotheke wird bereits von einer Frau geführt.

hier weiterlesen


Hallux valgus: Vorsicht vor Folgeschäden!

Anfangs spürt man es nur in schmalen High Heels: den schmerzhaften Druck aufs Großzehengrundgelenk oder auf einen der kleinen Zehen. Schon jede dritte 20-Jährige zeigt Ansätze eines Hallux valgus. Aber irgendwann schmerzen nicht nur High Heels, sondern auch Sportschuhe...

hier weiterlesen


Burgenland impft gegen Meningokokken B-Erkrankung

Eine gemeinsame Kampagne der Burgenländischen Landesregierung, der Ärztekammer, der Apothekerkammer und GlaxoSmithKline Pharma GmbH macht auf die Gefährlichkeit der Meningokokken B - Erkrankung aufmerksam.

hier weiterlesen


Winterpollen im Anflug

Augenjucken und eine tropfende Nase – in den meisten Fällen werden solche Symptome als Erkältung abgetan, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Denn was die wenigsten wissen: Auch im Winter können Pollen für Allergiebeschwerden sorgen und für Betroffene unangenehm sein.

hier weiterlesen


Mutterkraut ist Arzneipflanze 2017

Die Wissenschaft gewinnt ständig neue Erkenntnisse über Wirkstoffe und positive Effekte traditioneller Heilpflanzen. Zur Arzneipflanze 2017 wurde Mutterkraut gekürt. Diese traditionelle Heilpflanze zeichnet sich durch gute Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit in der vorbeugenden Behandlung von Migräne aus.

hier weiterlesen


Schwere Arbeit mindert möglicherweise die Fruchtbarkeit

Schwere körperliche Arbeit und nächtliche Schichtarbeit beeinträchtigen die Eizellenqualität und -zahl von Frauen und damit womöglich ihre Fruchtbarkeit. Besonders ausgeprägt sei dieser Effekt bei übergewichtigen und älteren Frauen, berichten US-Forscher.

hier weiterlesen