Auch im Sommer Halsschmerzen

Kalte Getränke, Zugluft und Klimaanlagen: Ganze sieben von zehn Österreicherinnen und Österreichern (69 Prozent) leiden im Sommer ebenso wie im Winter unter Halsschmerzen.

Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage. Im Rahmen der Umfrage gaben 69 Prozent der Befragten an, nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer schon an Halsschmerzen gelitten zu haben. Auch in der warmen Jahreszeit ist der Leidensdruck groß: Der empfundene Schmerzlevel bei Halsweh ist für die meisten Befragten von der Jahreszeit unabhängig.

Zwei Drittel (66 Prozent) leiden im Sommer gleich stark wie im Winter, nur ein Drittel empfindet die Schmerzen bei kalten Temperaturen als noch unangenehmer. 18 Prozent hingegen erleben Halsschmerzen im Sommer als unangenehmer, da die Hitze in Kombination mit der Krankheit als sehr belastend empfunden wird. 94 Prozent der Befragten greifen bei Halsschmerzen, spätestens wenn diese sich verschlimmern oder gar nicht mehr auszuhalten sind, zu Arzneimitteln aus der Apotheke. Deswegen ist auch im Sommer eine gute individuelle Beratung seitens des Personals in der Apotheke gefragt .
 

Darreichungsformen


Im Direktvergleich der einzelnen Darreichungsformen zeigen sich die Befragten traditionell: Die Lutschtablette wird derzeit deutlich präferiert und punktet in Bezug auf die Eigenschaft „einfache Anwendung“ bei 69 Prozent – Sprays und Gurgellösungen erreichen hier 23 Prozent. Gut jeder Zweite hält Lutschtabletten zudem am besten dafür geeignet, nächtliche Halsschmerzen zu behandeln. Nicht nur nachts und für Vielsprecher ist die Darreichungsform Spray eine sinnvolle Alternative.

  • Datum 24.08.2016
  • Autor Susanne Hudelist | ikp Wien GmbH

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Mutterkraut ist Arzneipflanze 2017

Die Wissenschaft gewinnt ständig neue Erkenntnisse über Wirkstoffe und positive Effekte traditioneller Heilpflanzen. Zur Arzneipflanze 2017 wurde Mutterkraut gekürt. Diese traditionelle Heilpflanze zeichnet sich durch gute Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit in der vorbeugenden Behandlung von Migräne aus.

hier weiterlesen


Schwere Arbeit mindert möglicherweise die Fruchtbarkeit

Schwere körperliche Arbeit und nächtliche Schichtarbeit beeinträchtigen die Eizellenqualität und -zahl von Frauen und damit womöglich ihre Fruchtbarkeit. Besonders ausgeprägt sei dieser Effekt bei übergewichtigen und älteren Frauen, berichten US-Forscher.

hier weiterlesen


Entwarnung: Influenza-Welle im Abebben

Die Influenza-Welle ist deutlich im Abebben. Vergangene Woche wurden in Wien nur noch rund 8.400 Neuerkrankungen an Virus-Grippe und grippalen Infekten registriert. In der Woche davor waren es noch rund 12.600 Fälle gewesen.

hier weiterlesen


Lebenslanges Impfen: Eine notwendige Präventionsmaßnahme

Wer glaubt, dass das Thema Impfen mit Ende der Pflichtschulzeit erledigt ist, der irrt. Die aktuelle Datenlage zeigt klar, dass wir auch als Erwachsene und ganz besonders im fortgeschrittenen Alter regelmäßige Auffrischungen benötigen.

hier weiterlesen


Österreich isst und kauft zu süß

Überhöhter Zuckerkonsum führt zu Übergewicht, Diabetes und Fettleber. Der aktuelle Diskurs über die Reduktion von Zucker in Lebensmitteln und Getränken wird von der ÖDG sehr positiv gesehen, denn es gibt viel zu viele und bereits sehr junge Menschen, die gefährdet sind – besonders Jugendliche mit niedrigem sozioökonomischen Status. Leistbare, zuckerreduzierte Lebensmittel müssen für die gesamte Bevölkerung leicht zugänglich sein. Aufklärung und die Unterstützung gesünderer Alternativen sind ein Auftrag für die gesamte Gesellschaft.

hier weiterlesen


Welt-Krebs-Tag - Neue WHO-Richtlinien

Jedes Jahr sterben weltweit 8,8 Millionen Menschen an Krebs. Um die Überlebenschancen zu verbessern, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Weltkrebstag (4. Februar) neue Richtlinien herausgegeben.

hier weiterlesen