Schlafphasen und Träume

Der menschliche Schlaf ist nicht immer gleich, sondern lässt sich in verschiedene Stadien unterteilen: Tiefschlafphasen, in denen der Schlafende schwerer aufzuwecken ist, wechseln sich mit weniger tiefem Schlaf ab.

Die Phasen können vor allem anhand der Hirnaktivität abgelesen werden. Wissenschafter unterteilen den Schlaf grob in REM- und in NonREM- Phasen, wobei REM für "Rapid-Eye-Movement" steht und die für diese Phasen typischen schnellen Augenbewegung unter geschlossenen Lidern beschreibt. Die restliche Muskulatur ist gleichzeitig fast vollständig abgeschaltet, damit der Schlafende seine im Traum erlebten Bewegungen nicht ausführt. In den REM-Phasen ist das Gehirn im Gegensatz zu Tiefschlafphasen besonders aktiv.    

 Alle Schlafstadien werden stufenweise mehrmals pro Nacht durchlaufen - ein Zirkel dauert etwa 90 bis 120 Minuten. In der ersten Nachthälfte überwiegt der Anteil der Tiefschlaf-Phasen, in der zweiten der REM-Schlafanteil.    

 Geträumt werde prinzipiell während des gesamten Schlafs, sagt Michael Schredl, Leiter der Schlafforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim: "Egal wann man geweckt wird, man findet fast immer irgendwas." Die Forschung gehe aber davon aus, dass die Träume im REM-Schlaf aktiver und intensiver seien, weil auch das Gehirn in dieser Phase aktiver sei. Werde man aus einer Tiefschlafphase geweckt, dauere das Aufwachen zudem länger - und damit sei die Wahrscheinlichkeit höher, dass man den Traum vergisst.

  • Datum 28.08.2015
  • Autor APA

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Gewürze aus der Apotheke

Schon vor Jahrhunderten waren mühe- und gefahrenvolle Handelswege erkundet worden, um aus dem Morgenland Gewürze jeglicher Art zu holen. Diese »Aromen« waren so heiß begehrt, dass Europas Seefahrernationen im Fernen Osten untereinander Kriege austrugen, um damit die Herrschaft über den Gewürzanbau vor Ort und den Gewürzhandel zu erringen.

hier weiterlesen


Hohes Risiko im Winter für Verbrennungsunfälle bei Kindern

Die kalten Wintermonate sind die Hochrisikozeit für Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle von Kindern. Allein im Jänner müssen in Österreich pro Tag rund zehn Kleinkinder unter vier Jahren wegen derartiger Verletzungen ins Krankenhaus.

hier weiterlesen


Lungenkrebs: Vermeidbare Tragödie

"Der Lungenkrebs ist der wichtigste Krebs weltweit. Er ist eine vermeidbare Tragödie", sagt Robert Pirker, Wiener Lungenkarzinomspezialist. "Global erkranken pro Jahr rund 1,8 Millionen Menschen an einem Lungenkarzinom.."

hier weiterlesen


Influenza: Gefahr für Mutter und Kind
Impfung

Influenza: Gefahr für Mutter und Kind

In der Schwangerschaft an einer „echten“ Grippe zu erkranken kann das Leben von Mutter und Kind gefährden. Aber auch bei Klein- und Schulkindern ist mit einer Influenza-Infektion nicht zu spaßen.

hier weiterlesen


Mit Arzneipflanzen Erkältungssymptome lindern

Insbesondere in der kalten Jahreszeit steigt die Häufigkeit von – zumeist viral bedingten – Erkältungskrankheiten. Nach wie vor werden oft Antibiotika verordnet, obwohl pflanzliche Arzneimittel eine wirksame und sichere Alternative wären .

hier weiterlesen


Ungewissheit, die krank macht

Wer seinen Arbeitsplatz als unsicher empfindet oder von unfreiwilliger Umgestaltung bedroht sieht, kann darunter leiden wie unter einer körperlichen Krankheit. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie hin.

hier weiterlesen