Schlafphasen und Träume

Der menschliche Schlaf ist nicht immer gleich, sondern lässt sich in verschiedene Stadien unterteilen: Tiefschlafphasen, in denen der Schlafende schwerer aufzuwecken ist, wechseln sich mit weniger tiefem Schlaf ab.

Die Phasen können vor allem anhand der Hirnaktivität abgelesen werden. Wissenschafter unterteilen den Schlaf grob in REM- und in NonREM- Phasen, wobei REM für "Rapid-Eye-Movement" steht und die für diese Phasen typischen schnellen Augenbewegung unter geschlossenen Lidern beschreibt. Die restliche Muskulatur ist gleichzeitig fast vollständig abgeschaltet, damit der Schlafende seine im Traum erlebten Bewegungen nicht ausführt. In den REM-Phasen ist das Gehirn im Gegensatz zu Tiefschlafphasen besonders aktiv.    

 Alle Schlafstadien werden stufenweise mehrmals pro Nacht durchlaufen - ein Zirkel dauert etwa 90 bis 120 Minuten. In der ersten Nachthälfte überwiegt der Anteil der Tiefschlaf-Phasen, in der zweiten der REM-Schlafanteil.    

 Geträumt werde prinzipiell während des gesamten Schlafs, sagt Michael Schredl, Leiter der Schlafforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim: "Egal wann man geweckt wird, man findet fast immer irgendwas." Die Forschung gehe aber davon aus, dass die Träume im REM-Schlaf aktiver und intensiver seien, weil auch das Gehirn in dieser Phase aktiver sei. Werde man aus einer Tiefschlafphase geweckt, dauere das Aufwachen zudem länger - und damit sei die Wahrscheinlichkeit höher, dass man den Traum vergisst.

  • Datum 28.08.2015
  • Autor APA

Weitere Artikel zu diesem Thema:

„Wehr Dich gegen Psoriasis“ – Jetzt!

Zum Auftakt der neuen Informationskampagne „Wehr dich gegen Psoriasis“ von Celgene Österreich holt Star-Fotograf Andreas H. Bitesnich zwei Psoriasis-Patientinnen vor die Kamera. Die kraftvollen Bilder sollen den mehr als 250.000 Betroffenen in Österreich neuen Mut machen aufzustehen, sich gegen die Erkrankung zu wehren und zum Arzt zu gehen.

hier weiterlesen


Weltherztag: Defibrillatoren machen Apotheken HERZsicher

Die Apotheken setzen einen wichtigen Schritt gegen den plötzlichen Herztod. Seit 2015 stattet die Österreichische Apothekerkammer ausgewählte Apotheken mit potenziell lebensrettenden Defibrillatoren, kurz „Defis“, aus. Auch die Kärntner Stadtgemeinde Friesach ist jetzt HERZsicher.

hier weiterlesen


5 Tipps gegen Halsschmerzen

Eine aufkommende Erkältung meldet sich häufig mit einem Kratzen in der Kehle an. Der Hals ist dann schnell gereizt oder stark verschleimt, die Stimme klingt „belegt”.

hier weiterlesen


Zeit für Grippeschutz-Impfung beginnt

Vor Beginn der Grippe-Saison sollten sich Risikogruppen wie Menschen ab 60, chronisch Kranke und Schwangere gegen die Infektionserkrankung impfen lassen.

hier weiterlesen


Soziale Faktoren: Einfluss auf Gesundheit?

Wie stark beeinflussen die Lebenslage und der soziale Status den individuellen Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten?

hier weiterlesen


Welt-Alzheimertag - Apotheken als Anlaufstelle

In Österreich leben rund 115.000 Menschen mit Demenz. Die am häufigsten auftretende Demenzform ist die Krankheit Alzheimer. Apothekerinnen und Apotheker haben oft langjährigen Kontakt zu Demenzpatienten und betreuenden Angehörigen.

hier weiterlesen