"Konsument": Bei Versandapotheken Informationsmängel

Seit Juni 2015 dürfen heimische Apotheken rezeptfreie Medikamente online verkaufen. Verbraucherschützer orten bei manchen Versandapotheken Defizite. Bei Apodirekt gehen Sie auf Nummer sicher.

Die meisten Versandapotheken schnitten durchschnittlich oder "weniger zufriedenstellend"  ab.
Defizite stellten die Tester vor allem bei der Information fest. Kontaktdaten und -zeiten seien teilweise nicht oder schwer zu finden. Nur einige Apotheken lieferten von sich aus Informationen zu den bestellten Produkten, und auch der Informationsgehalt mancher Homepages sei nicht ausreichend.

Die Versandkosten waren mit 2,95 bis 5,90 Euro moderat. Sie entfallen bei den meisten Anbietern ab einem gewissen Bestellwert. Große Unterschiede gab es auch bei der Lieferdauer. Im schnellsten Fall erhielten die Tester das Paket bereits am Bestelltag per Kurier, allerdings lagen Übernahme- und Versandadresse in derselben Stadt.
Eine Apotheke brauchte sogar zwölf Tage. Sie firmiert unter einer österreichischen Domain, hat ihren Sitz aber in Deutschland. Viele Internetseiten weisen ebenfalls die Endung ".at" auf, sind allerdings in Tschechien registriert.

Humanarzneimittelspezialitäten dürfen nur in einer dem persönlichen Bedarf entsprechenden Menge versendet werden, dies wären laut den Konsumentenschützern drei Packungen. 16 Apotheken schickten auch fünf Packungen eines Erkältungspräparats anstandslos zu.

 

Deshalb wählen Sie Ihre gewünschten Präparate im Produktbereich von www.apodirekt.at aus und Ihre ausgewählte Apotheke informiert Sie umgehend, wenn Ihr Warenkorb abholbereit ist.
Lassen Sie sich beim Abholen vor Ort umfassend beraten.

  • Autor APAMED vom 22.12.2016 Rubrik: Apotheken

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