„Wehr Dich gegen Psoriasis“ – Jetzt!

Zum Auftakt der neuen Informationskampagne „Wehr dich gegen Psoriasis“ von Celgene Österreich holt Star-Fotograf Andreas H. Bitesnich zwei Psoriasis-Patientinnen vor die Kamera. Die kraftvollen Bilder sollen den mehr als 250.000 Betroffenen in Österreich neuen Mut machen aufzustehen, sich gegen die Erkrankung zu wehren und zum Arzt zu gehen.

Die Bandbreite an Symptomen ist enorm. Die körperlichen, oft äußerlich sichtbaren Symptome führen dazu, dass Erkrankte auch psychisch oft stark unter einer Psoriasis-Erkrankung leiden. Denn neben Juckreiz und Schmerzen sind Scham, Depression und Ausgrenzung häufige Begleiter. Die Krankheit verläuft individuell und wird somit von Patient zu Patient völlig unterschiedlich wahrgenommen. Dermatologen stehen vor dem Problem, Erfahrungswerte schwer von einem Betroffenen auf einen anderen umlegen zu können. Neben den physischen Symptomen bewegt Patienten insbesondere die daraus resultierende emotionale Last: 98 Prozent der Betroffenen bestätigen, dass die Krankheit Psoriasis tiefe emotionale Einschnitte in ihrem Leben verursacht.  Über 80 Prozent berichten, dass Psoriasis ihren Selbstwert hemmt und Frust, Angst, Hilflosigkeit sowie Scham erzeugt.

In den vergangenen Jahren entwickelte Therapiemethoden, die Schuppenflechte als systemische Krankheit begreifen, bieten Betroffenen Möglichkeiten, die über eine rein oberflächliche Behandlung entzündeter Stellen hinausgehen. Dies bestätigt auch OA Priv.Doz. Dr. Hans Skvara, Dermatologe am Landesklinikum Wr. Neustadt: „Viele Betroffene waren seit Jahren nicht mehr beim Hautarzt. Doch ich rate jedem, wieder einen Termin zu vereinbaren.“

Gerade für die große Zahl an Patienten, die sich mit ihrer Krankheit arrangiert haben und dadurch Einschnitte in Berufs-, Privat- und auch Beziehungsleben akzeptieren, ist somit der Zeitpunkt gekommen, um aufzustehen und sich gegen die Krankheit zu wehren – so die Kernbotschaft der von Celgene Austria initiierten und unterstützten Kampagne.
 

Wehr Dich - Mit neuer Kraft gegen Psoriasis

Diesen Schlüsselmoment brachte Österreichs Star-Fotograf Andreas H. Bitesnich ins Bild: Zwei berührende Porträts von echten Patientinnen zeigen den Willen der beiden Frauen, der Erkrankung den Kampf anzusagen. Sie erzählen die Geschichte der beiden und illustrieren ihre persönlichen Erfahrungen mit Psoriasis.

„Es ging mir nicht darum entzündete Stellen zu zeigen, sondern die Kraft und den Ausdruck dieser beiden beeindruckenden Frauen einzufangen! Ich kenne die Erkrankung mehrfach aus meiner eigenen Familie und weiß, wie belastend Psoriasis sein kann. Ich bewundere den Mut von Eszter und Simone, sich stellvertretend für mehr als 250.000 Betroffene in Österreich vor meine Kamera zu stellen. Beide stemmen sich gegen ihr Schicksal, ohne dabei ihr Lächeln zu verlieren“, zeigt sich Andreas H. Bitesnich vom Shooting-Tag begeistert. Bei diesem wurden Eszter (43) und Simone (26) auch von einem Kamera-Team begleitet. Der entstandene Film bietet tiefe Einblicke in das Leben der beiden.
 

Krankheitsbild mit so vielen Gesichtern

„Es gab Phasen, in denen ich depressiv war. Man hadert mit seinem Schicksal und fragt sich: Warum ich? Die Isolation ging so weit, dass ich nur noch mit langen Ärmeln oder gar nicht mehr aus dem Haus gegangen bin. Besonders schlimm war für mich die Pubertät: Mitschüler lachten mich aus oder setzen sich weg - obwohl sie wussten, dass die Krankheit nicht ansteckend ist. Das ist schlimmer als der Juckreiz und die Schmerzen, die ich körperlich fühle“, erinnert sich Simone, 26, Psoriasis-Patientin im Rahmen des Shootings.
 

Der Umgang mit der Krankheit wirkt sich im Privatleben ebenso wie im beruflichen Alltag aus: „Akute Schübe zeigen sich bei mir sehr stark an den Handinnenflächen. Im Job versuche ich dann mit Verbänden oder Pflastern die entzündeten Stellen zu verbergen. Diagnostiziert wurde meine Psoriasis schon in der Kindheit; damals waren besonders Hände, Fingerspitzen und Füße betroffen, später dann vor allem der Kopf“, berichtet Eszter, 43, Psoriasis-Patientin aus Wien.
 

„Wehr Dich!“: Der Gang zum Arzt zahlt sich aus

Die Kampagne „Wehr Dich gegen Psoriasis“ will speziell diejenigen Patienten, die oft ein Leben lang die vielfältigen Belastungen der Krankheit hingenommen haben, dazu bewegen, frischen Mut zu schöpfen. Die letzten Jahre haben beachtliche Entwicklungen bei den Therapiemöglichkeiten gebracht; der Weg zum Derma¬tologen lohnt sich!

Diesen Aufruf unterstützt auch OA Priv.Doz. Dr. Hans Skvara, Facharzt für Dermatologie am Landesklinikum Wr. Neustadt: „Gerade Patienten mit moderater Schuppenflechte haben sich häufig trotz Einschränkungen in der Lebensqualität mangels Alternativen bei Behandlungen mit der Krankheit arrangiert. Viele Betroffene waren seit Jahren nicht mehr beim Hautarzt. Doch ich rate jedem, wieder einen Termin beim Dermatologen zu vereinbaren. Denn die vergangenen Jahre haben viele neue und aussichtsreiche Präparate und Therapien hervorgebracht - häufig mit wesentlich weniger Nebenwirkungen, als es bei althergebrachten Behandlungsformen der Fall war und ist. Nicht nur schwer Betroffenen sondern auch moderat erkrankten Psoriasis-Patienten kann man damit sehr gut helfen!“

Die Kampagne und ihre Plattform rufen daher dazu auf, zum Dermatologen zu gehen. Die Online-Plattform verfügt über eine einfach zu bedienende Ärzte-Suchfunktion, die dem Benutzer mit nur wenigen Klicks den nächstgelegenen Facharzt für Dermatologie vorschlägt: www.wehrdichgegenpsoriasis.at

Über Psoriasis

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine systemische, chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Die Schwere dieser nicht-ansteckenden Krankheit kann von einzelnen, leicht betroffenen Hautstellen bis hin zu einer großflächigen Entzündung der Haut reichen. Die häufigste Form der Schuppenflechte ist die Plaque-Psoriasis, die bei rund 80 Prozent der Betroffenen auftritt. Psoriasisherde finden sich häufig in der Nähe von Gelenken, wie den Ellbogen- und Kniegelenken, können aber auch an der Kopfhaut auftreten. Psoriasis betrifft Frauen und Männer gleichermaßen und hat großen Einfluss auf das emotionale und soziale Wohlbefinden der Betroffenen wie auch auf ihren Tagesablauf und ihre Arbeitsfähigkeit.


Hier geht’s zum Making-of-Film:
https://vimeo.com/182556150/fa11cf3388
 

  • Datum 28.09.2016
  • Autor alphaaffairs, Wolfgang Peierl

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