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Apotheker wissen alles über Wirkung und unerwünschte Wirkungen

Die Mehrheit der Österreicher über 65 Jahre muss im Schnitt fünf verschiedene Medikamente einnehmen! Täglich! Meist sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Ursache dafür. Blutverdünner sind dabei die gängigsten Mittel. Doch Vorsicht ist geboten. Wenn noch andere Pillen eingenommen werden, kann das die Wirkung der lebensnotwendigen Blutverdünner verändern. Österreichs Apotheker wissen warum.

Medikamente immer vernünftig einsetzen

Herr M., 69, hatte vor einem halben Jahr einen Schlaganfall. Seitdem ist er Dauer-Patient und auf lebensnotwendige Blutverdünnungsmittel angewiesen. Wenn Herr M. verkühlt ist und Kopfweh hat, will er ein Schmerzmittel einnehmen. Das bekommt man ja rezeptfrei.

Doch in seiner Stamm-Apotheke steht ein „Stopp-Schild“. Werden gewisse Schmerzmittel mit Blutverdünnern kombiniert eingenommen, kann sich die Wirkung der lebensnotwendigen Medikamente entscheidend verändern. Diese Information bekommt Herr M., wenn er in seine Apotheke kommt.

Und was ist, wenn Herrn  M. in wenigen Wochen eine Operation bevorsteht? Muss er dann die Blutverdünner absetzen?

Die Warnung der Experten ist eindeutig: Nimmt man in Eigenregie Arzneimittel ein oder beendet man Therapien vorzeitig, kann das lebensbedrohliche Auswirkungen haben! Der Schutz vor einem Schlaganfall, einer Lungenembolie oder Thrombose ist dann schlimmstenfalls nicht mehr gegeben.

In einer Informationsbroschüre erklären Gesundheitsexperten die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit Blutverdünnern. Die Patienteninformation zum Thema Blutverdünner und weiteren Themen wie Diabetes und Herzerkrankungen können Sie auch online unter www.arzneiundvernunft.at gratis downloaden.

 

  • Autor Österreichischer Apothekerverband